>» n 5
anderer Metalle vom Schwefel, in der Scheibekunst zueiner Menge von Arbeiten, auch in der Heilkunde wer-de» kräftig wirkende Mittel daraus bereitet. SeineKalke geben rothe, braune, gelbe, blaue Farben. Esfindet sich sehr selten gediegen, desto häufiger vererzet,und verkalket in sehr vielen meist gegen Nord gelegenenLändern. Hr. Karsten fuhrt in seinen Mineralog. Tabel-len folgende Gattungen auf, als: gediegen Eisen;Schwefelkies; Magnetkies; Magnet-Eisenstein; Mäna-kan; Titan-Eisen; Eisenglanz; Roth-Braun-Schwarz-späthiger- thonarciger - Eisenstein; Umbra; Chlorit;Grüne- Blaue- Eiscnerde; Rasen-Eisenstein; Smirgel .
Eisen, arseiiiksauree, oder so genanntes W ü r fe l-erz, von Farbe olivengrün, theils vollkommen, theilsins Smaragdgrüne fallend; ist nur in Krystallen vonsehr und ganz kleinen, durch - und aneinander gewach-sen oder kleine Drusen bildenden Würfeln von glatterOberfläche, theils auch mit einem Anfange von diago-naler Streifung auf den Seitenflächen und starkem De-mantglanze; inwendig wenig glänzend von Fettglanzder Bruch zieht sich aus dem unvollkommen und Klein-muschlichcn in das Splittrige; durchsichtig; im Strichelichte strohgelb; weich; milde. Auf der Kohle bläht eSsich mit einem Arsenikdampfe auf. Sein Kupfergchaltkommt daher, daß gewöhnlich zwischen zwey und zweyWürfeln Kupferglanz sitzt, auch den Kern größerer Wür-fel ausmacht; wird dieser mechanisch abgesondert, sosind dessen Bestandtheile nach Dauquelin 48 Eisen; >8Arseniksäure; z? Wasser; 2—3 zufäll. kohlenstoffs. Kalk.Es bricht zu Carrarach in Cornwallis , in einem grün-lichweißen hier und dort eisenschlüßigen Quarze, der zu-gleich Kupferglanz grob eingesprengt enthält. Man hates sonst zur Kupferordnung als würfliches Olivenerzgerechnet; dafür hat aber Hr. Karsten jetzt ein anderes,das er das oklacdrtsche nennt, dahin aufstellt.
Eise», gediegen (kerrum narivum; fer, natif), auffrischem Bruche lichte stahlgrau , das sich dem Silber-
H -