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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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Verwirrung bey den Krystallbestimmungen sich viel lieberder Wörter Zwanzigeck, Zwölfeck, Sechseck (Oktaeder)oder doppelt vierseitige Pyramide zu bedienen, als dergriechischen hier genannten; weil es wirklich oft geschieht,Laß die Flächen mit den Ecken der Krystalle verwechseltwerden.

4) Die Säule oder das Prisma besteht auseiner unbestimmten Anzahl mehr langer als breiter vier-seitiger Flächen (Seitenflächen), die alle von zwey klei-nern, deren eine oben, die andere unten an steht (Endflä-chen), begrenzet werden. Man beobachtet bey derSäu-le ») die S e i t e nfläch e n, deren Zahl die Art der Säu-le bestimmt, deren aber nicht unter drey seyn können, unddann gibt es drey - vier-sechs und achtseitige Säulen; t>)die Endflächen, deren bey einer vollkommenen Säulezwey sind, davon aber gewöhnlich eine angewachsen ist.Durch sie werden die Grenzen der Säule bestimmt, auchzeigen sie die wahre Gestalt der Säule, die eben so vielSeitenflächen haben muß, als die nicht angewachsene End-fläche Ecken hat. Nach diesem verschwinden alle abgestumpf-ten, abgestutzten, abgeschnittenen Säulen mancher ältererMineralogen, und eine vollkommene sechsseitige Säule mußsechs Seitenflächen, und zwey gegenüber stehende End-flächen , also in allen acht haben, c) Die S e i t e n k an-te n, die durch die Verbindung zweyer Seitenflächen un-ter einem Winkel entstehen, und deren Anzahl mit derZahl der Seitenflächen übereinstimmt. 6) Die E n d k an-t c n, welche durch Verbindung der Seitenflächen mit denEndflächen an diese» letzten an stehen. «0 Die Ecken(Spitzen), die aus Verbindung zweyer Seitenflächen mitder Endfläche gebildet werden , deren Zahl mit der Zahlder Seitenflächen und Seitenkanten übereinstimmt.

5) Die Pyramide, oder diejenige Grundgestalt,welche aus einer unbestimmten Anzahl dreyseitiger in eineSpitze zusammenlaufender Seitenflächen und einer Grund-fläche erhalten wird. Sie ist häufig im Mineralreiche beymKalkspath, Fahlerz. Hier sind zu unterscheiden -) dle