nadel; vdr dem Löthrohre schmilzt sie für sich etwasschwer zu einer schwarzen Glasschlacke mit bräunlichro-then halbdurchsichtigen Kanten und mit Borax zu ei-nem braunen schwarzgefleckten durchsichtigen Glase. DieBestandtheile einer von Wissoczan bey Prag nach Meyersind Thon, Kiesel, Eisen, Magnesiumoxyd; und brichtnoch in Böhmen bey Caadcn als Lager unter dem Ba-salte in einem Wackenthone, bey Milleschau nesterweiseti» Basalttuf, in den Mandelsteinen desIeskengebirgesals Ausfüllung der Blascnräume, sonst noch in Italien auf Monte-Baldo unweit Brentontco im Deronesischen ;in der Pfalz , Sachsen bey Altenburg; ist ein Gemeng-theil des Chalcedons , Heliotrops und anderer Stein-arten , und bildet die Zeichnungen im Moosachate; die-net als Wasserfarbe in der Mahlerey, und zum An-streichen der Häuser. In Caaden wird sie sowohl rohals roth gebrennt dem Centncr nach verkauft.
Grtinkiererz , s. Goldkies.
Grünsparh, heißt bey Offenbanya ein graulichwei-ßer körniger Kalkstein, der mit Lagen von dunkel spar-gelgrünen bandartig verwachsen ist, und hat theils Bley-glan;, theils gelbe Blende fein eingesprengt.
Grttnsret» , Hornblenbefels, hornblendi-ger Glimmerschiefer (5SXUM kornblenäicum vd cor-neum) , eine dunkelgrüne zuweilen in das Bläuliche zie-hende Gebirgsart, die aus Hornblende, Feldspath undQuarz besteht. Die erste ist der Hauptbestandtheil underscheint theils körnig, theils in ganz kleinen Säulen,wie auch der Feldspath zuweilen in regelmäßiger Formim Gemenge; am sparsamsten ist der Quarz eingemengt,und oft so innig mit der Horblende verbunden, daßman ihn kaum unterscheiden kann. Zufällig sind Glim-mer, Zeolith, Granaten, Magnet-Eisensand, Eisen-glanz und Kupferkies beygemengt. Er ruht bald aufGranit, Urkalk und Sandstein, bald bildet er Kuppenauf Basalt, auch ganze Berge und mächtige Gänge. Erbricht auch nesterweise im Granit, und lagerweisr imMiner. Zq»dl. L>