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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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n ein gutes Düngmittcl zur Beförderung deS Kleebaues,und Austrocknung des kalten und feuchten Bodens; derklein- und feinkörniae aber so wie der dichte, wird un-ter dem Namen Alabaster zu Vasen, Büsten, Statuenund mancherley Verzierungen verwendet; nur darf ernie der leichten Verwitterung wegen der freyen Luft aus-gesetzet werden. Eyps bricht gemeiniglich in einzelnenFlötzen zwischen und unter Kalksteinschichten, sehr seltenmit Versteinerungen, und noch seltener mit Erzgängenjdoch aber mit Schwefelkies und gediegenem Schwefel.Die vorzüglichsten Arten sind folgende:

-») erdiger Gyps, oder Gypserd t (gypsuntterraeforme ; gypse terreux) , gewöhnlich von schnee-yder gelblichweißer, gelblichgrauer, selten graulichwei-ßer Farbe und losen feinen staubartigen, meist matten,wenig abfärbenden, magern, nicht sonderlich schwerenTheilen, die sich vor dem Löthrohre aufblähen, undnicht für sich, wohl aber mit Borax unter starkem Auf-wallen schmelzen. Dieser Gyps kommt selten vor, underzeugt sich in nassen Jahrszeiten auf der Oberfläche derGypsberge (Himmelmehl, Mehlgyps), undscheint nichts anders, als ein durch Wasser aufgelöseter(G y p s g uhr), und dann wieder in Rinden oder tropf-steinartig (Gypssinter) abgesetzter Gyps zu seyn.Er findet sich in Sachsen, Thüringen, Hildesheim ,Salzburg , und wird im Neustädtischen bey Krölpa,Zella und Opitz zum Düngen der Felder gebraucht.

b) dichter Gyps (gyprum öensum; gypse com-packe), gewöhnlich aschgrau, aber auch rauch- gelblich-und grünlichgrau, gelblich- röchlich- und graulichweiß,selbst honiggelb und fleischroth, auch von einer Mit-telfarbe zwischen bräunlich- und ziegelroth; selten bläu-lichgrau und schmutzig berggrün; oft mehrere Farben ineinem Stücke gefleckt, gewölbt, gestreift (Band ala-baster), geädert; derb; gewöhnlich matt; splittrigim Bruche, in den ebenen übergehend; ziemlich stumpf-kantige Bruchstücke, wenig durchscheinend an Kartttn ;

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