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ne schöne Politur annehmen, leisten. Sonst wird derKalkstein, sowohl der dichte als körnige, zu Mauersteinen,zum Pflastern, zum Kalkbrennen, als Zuschlag oderFlöße beym Schmelzen solcher Eisenerze, die viel Thon,Kiesel und Phosphorsäure enthalten; als Dungmittelfür sandigen, lettigen, kalten Boden; zum Ledergerben,Seifensieden, Glasmachen, färben mit Indiz, Lakmusund Waid, und in Zuckerraffinerien gebraucht; der kärn-thische Muschelmarmor gibt Dosen und Ringsteine, undder Kloster- Neuburger bey Wien eben so schön gezeich-nete Tischplatten, als der Florentiner Marmor.
e) Kalkstein, schäbiger ( calcareus sealaceieeskesraceus s. lamellosus, nach Hauy chaux carbonateeconcretionnee (zum Theil) globuliforme) , auch dichterflntricher Kalkstein, und unter den Namen der vorige»Unterart bekannt, davon die eine bloß hieher gehörigeAbänderung in kleinen rundlichen Körnern noch Erbsenstein (Pisolithus; Pisolithe) heißt; von Farbe gelblich-graulich- grünlich- röthlich und milchweiß; aus welchener sich in noch andere, als in die schneeweiße, gelblich-graue, isabellgelbe, gelblichbraune verläuft; auch meh-rere dieser Farben streifenweise in einem Stücke; findetsich derb, als Uiberzug, tropfsteinartig, knollig, in lo-sen , rundlichen Körnern und nierförmig; inwendig matt;eben im Bruche , nähert sich dem splittrigen; ziemlichscharfkantige Bruchstücke; von theils dick- theils dünn--schalig, meist mehr oder weniger gebogen, und concen-trisch- schalig abgesonderten Stücken; zuweilen doppelt ab-gesonderten, als: groß- bis klein - und sphärischkvrnig,die wieder aus höchst dünn- und concentrisch- schaligen(Erbsenstein) bestehen; gewöhnlich an den Kancendurchscheinend; weich ins Halbhartc; spröde; leicht zer-sprengbar; nicht sonderlich kalt und schwer (der Erbsen-stein nach Wicdemann -,396, des Kalsbader Sprudel-steins nach Kirwan 2,650—*,690) • auflösbar in Säu-ren mit Brausen, aber unschmelzbar in gemeinem und