Kcnz eichen, chym i sche, oder diejenigen, wel-che sich in der Mischung der Fossilien gründen, müssendurch chymische Hülfsmittel und Vorrichtungen aufgesu-chet werden; unterdessen gehöret dieß nicht so in dieOryk-tognosie, als vielmehr in die Chymie, uNd man begnügtsich bloß mit jenen chymischen Kennzeichen, welche sichschnell und ohne viele Vorrichtung aufsuchen lassen. Manwählet hierzu eben auch den nassen und trockenenWeg, oder das Verhalten der Fossilien gegen minerali-sche Säuren, und im Feuer vorzüglich vor dem Löth-rohre. Zu den Versuchen auf dem ersten Wege dienenSchwefel- Salpeter- Und Salzsäure und Lau-g ensa lz. Man beobachtet die Auflösbarkeit der Fos-silien m denselben, und zwar, ob sie in allen oder nureinigen; ganz oder gepulvert; in Wärme oder Kälte;langsam oder schnell; mit Aufbrausen, Hitze, Farben-veränderung bey der Auflösung auflösbar sind, und wasfür Veränderungen der Zusatz einer andern Säure, odereines Laugensalzes in der Auflösung bewirke. Alle die-se Erscheinungen lassen sehr wahrscheinlich auf die Ge-genwart dieser oder jener Bestandtheile schließen. Beyden Versuchen vor dem Löthrohre gibt man Acht, ob dasFossil verknistere, zerfalle, aufwalle, sich aufblähe, zer-fließe, sich entfärbe, die Farbe verändere, mit Flammeund Rauch brenne, phosphorescire, am Gewichte sichvermindere, verkalke, schmelze. Zur Beförderung desLetzten braucht man auch Flüsse, vorzüglich den Borax,und auch da hat man wieder Erscheinungen zu beobachten.
Kennzeichen, physische, die von gewissen Ei-genschaften der Fossilien, welche sie gegen andere Körperoder sonst in gewissen Verhältnissen äußern, hergenom-men werden, dienen zwar nicht zur Unterscheidung, sindaber immer auszeichnend und merkwürdig. Hierher ge-höret also der 2) Magnetismus» oder diejenige Ei-genschaft mancher Fossilien, vermöge welcher sie die Ma-gnetnadel beunruhigen, vom Magnete angezogen wer-den , oder selbst das Eisen anziehen, und Polarität zeie
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