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(cob. ochr. nigr. induratam; mine de cobalt vitreuse) ,von Farbe graulich- bläulich- und brännlichschwarz auchschwärzlichbraun; derb, eingesprengt, traubig, nierför-mig, aderig, zerfressen (Schlackenkobalt), auchals Uiberzug und mit Eindrücken; innerlich und äußer-lich matt, selten schwach schimmernd; feinerdig im Bru-che , zuweilen uneben ins Flachmuschliche übergehend;stumpfkantig in Bruchstücken; zuweilen dünn-und krumm-schalig abgesonderte Stücke; weich, selten halbhart; fett-glänzend durch den Strich; milde; sehr leicht zerspreng-bar; leicht (nach Geliert ,,0.9—2,422); verhält sich inSäuren und mit Borax in Feuer wie der Zerreibliche,und findet sich theils in Nestern und Flötzen mit Eisen-ocker, rothem, gelbem, nnd braunem Erdkobalt zu Klein-zell in Oesterreich ; Tauberath im Egerschen; bey Kamms-dorf, Schneeberg, Saalfeld , auch bey Wittichen imFürstenbergischen rc. Er gibt eine vortreffliche blaueFarbe, und wird deßwegen sehr gesucht.
ß ) Erdkobalt, zerreiblicher schwarzer,auch Kobaltmulm und Rußk0balt genannt, voneiner Mittelfarbe zwischen bläulich - und pechschwarz;wobey das Bräunliche vom Eisenocker kommt; bestehtausmalten, staubartigen, wenig abfärbenden, theilslosen theils zusammen gebackenen Theilen; fett glän-zend durch den Strich; mager beym Anfühlen und leicht;gibt Arsenikgeruch; färbt das Boraxglas blau, und lö-set sich in Salzsäure auf. Er findet sich in Begleitungder verhärteten Art, theils mit Baryt, Quarz, Horn-stein, die er graulichschwarz färbt, zu Eaalfeld; Witti chen in Salzburg ; Spanien .
Robalr, glänzender, oder Glanzkobalt (co-baltum mineralisatum nitidum ; galene de cobalt) , zinn-weiß, aber auf frischem Bruche bald gelb, grauund taubenhälfig angelaufen; derb, eingesprengt, an-geflogen, spieglich, graupig (G r a u p e n k 0 b a l t), nier-und traubenförmig, kuglich, gestrickt, standen-und baum-förmig , zerfressen und krystaflisirr jn doppelt vierseitige