es auf, und werden grün gefärbt, auch in der armo-sphärischcn Luft wird es zu einem grünen Oxyd (K u-pferrosi), so wie von der verdünnten Essigsäure inGrünspan oder Spangrün verwandelt. Es ver-bindet sich mit den meisten Metallen, und zwar demGolde gibt es eine höhere Farbe, größere Härte undLeichtfiüssigkeit; das Silber wird röther, härter, klin-gender; mit dem Arsenik gibt es das weiße Tombak,mit Wismuth ein röthlichweißcs, mit Antimonium einviolblaues Gemische, mit Zink durch Schmelzung denSemilor oder das Mannheimer Gold, und durch Ce-mentation das Messing; mit dem Zinn die Bronze; mitQuecksilber läßt es sich aber schwer amalgamiren. DasKupfer wird im gemeinen Leben auf verschiedene Art,und zu einer Menge Geschirren und Geräthschaften ge-braucht; nur sollte es seiner Schädlichkeit wegen zu Kü-chengeschirren wenigstens nicht unverzinnt angewendet wer-de». Es findet sich in der Natur sowohl gediegen alsmir Sänrcn und Schwefel vererzet und oxydiert.
Rupfer, gediegen (cuprum nativum ; cuivre naris) ,Von kupferrothcr Farbe, meistens aber bräunlich, schwärz-lich , gelblich, grünlichgrau, röthlich, selten goldgelb,silberweiß, oder mit bunten Farben angelaufen; in sehrverschiedenen äußeren Gestalten, als: derb, eingesprengt,ang.flogen, in eckigen Stücken und Körnern, in ganzenKlumpen und Massen, Platten und Blättchen, drath-haar- bäum- und staudenförmig, gestrickt, traubig, za-ckig, knollig, ästig, zerfressen, ungestaltet, und in Kry-stallen von vollkommenen, und an Ecken und Kantenabgestumpften Würfeln; von einer Mittelkrystallisationzwischen dem Würfel und der doppelt vierseitigen Pyra-mide; von einfach und doppelt viescitigen, von einfachdrey- und sechsseitigen Pyramiden; von rechtwinklichenund geschobenen vierseitigen, auch sehr niedrigen undplattgedrückten sechsseitigen Säulen; von geschobenenvierseitigen Tafeln und undeutlichen Krystallen; selteneinzeln, gewöhnlich mannigfaltig zusammen gehäuft oder