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Lederst«» , £ bey Gyps, körniger, und Hepatit.
Lecherz, s. Kupferglanz.
Lcderkobalt, s. Kobalt, erdiger gelber.
Lehn» (argilla limus) auch Leim , und nach WernerLehmthon genannt, und dermahl als eine eigeneThonart von ihm aufgeführt, sonst unter dem Töpfer-thone mit Inbegriffen. Meist von gelblichgrauer, leber-brauncr, weißlicher, bläulicher, grünlicher und schwärz-licher Farbe, oder mehrfärbig zugleich; in ganzen La-gern; von groberdigcm Bruche; erweichbar im Wasser,und innig mit Sand und Kalk gemengt; daher brau-send mit Säuren, und theils leicht schmelzbar; mei-stens eisenhaltig. Findet sich in aufgeschwemmtem Lan-de, und hat zufällig Kieselnieren beygemengt. Wirdzum Verkleiden der Oefen, zu Formen der Gürtler undGoldschmide, zu Aufführung der Wällerwändc, und(der beßte) zum Ziegelbrennen unter verschiedenen Na-men, als: Kleiner- Mauer- Töpfer- Blätter-Formen- und Ziegelleim benützet. Dermahl alsso genannter Lehmthon unter den Thonarten aufge-führt.
Leicht, s. bey Schwer.
Lemmsche «rdr, s. Bolus.
Lendensrein, s. Nephrit.
Lentikulit, f. Schneckenversteinerungen.
Lepidolith (Lepidolithus , vom griechischenSchuppen, und Stein; daher Schuppenstein(Squammarius), und killalit genannt; von theils pfir-sichblütherother, theils violblauer Farbe, und aus die-ser in das Koschenillrothe, aus jener in das Röthlich-braune übergehend, höchst selten spargelgrün. Die Farbensind alle gewöhnlich lichte und blaß. Findet sich nur derb;inwendig »venig glänzend, in das Glänzende übergehend,von Wachsglanz, der sich dem Glasglanze nähert; imBruche unvollkommen blättrig, theils in das Unebenevon kleinem Korne, theils ins Splittrige übergehend;mehr oder weniger scharfkantige Bruchstücke; klein- und