Made basultique, s. Chiastolith .
Madrndruse, heißt im Erzgebirge die Quarzdru-se, deren Krystalle sehr verworren durch einander liegen.
Madreporit, oder Madreporstein, von der Aehn-lichkeit, welcher wegen Zusammenhäufung seiner abge-sonderten Stücke mit den Madreporiten hat, abgeleitet;von theils graulich- theils pechschwarzer Färber in stumpf-eckigen Stücken mit in die Länge gefurchter und hierund da kleinlöcheriger Oberfläche; auf den Absonde-rungsflächen schimmernd; im Bruche , der klein - undkrummblättrig ist, glänzend von Wachsglanz; nicht son-derlich scharfkantige Bruchstücke; zeigt immer theils gleich-laufend; theils aus einander laufend stänglich abgeson-derte Stücke; ganz undurchsichtig; halbhart dem Wei-chen nahe; gibt lichte zuweilen auch dunkel grauen Strich;spröde; leicht zersprengbar; nicht sonderlich schwer, undzwar in geringerem Grade als der dichte Kalkstein (nachvon Buch »,64z); vor dem Löthrvhre unschmelzbar ,.ndganz im Zustande des gebrannten Kalks, mit Borax zueinem grünlichschwarzen Glase. Auflösbar in der Sal-petersäure mit Brausen. Bestandtheile nach Klaproth93 kohlenstoffs. Kalk; 0,5 kohlenstoffs. Talk; >,»5 koh-lenstoffs. Eisen; 0,3 Kohle; 4,3 sandiger Kiesel, und ei-ne Spur von Magnesiumoxyd. Findet sich zuweilenmit Kupferkies eingesprengt im Salzburgischen zu Ruß-bachthal im Pfiegergerichte Abtenau . Ist von Hrn. Em-merling als eine Kalksteingattung aufgestellt worden.
Madreporiten, s. Korallenversteinerung.
Mager, s. Fettigkeit.
Magnesia, s. Bittersalz.
Magnesium, s. Braunstein.
Magnet-Eisenstein, (.Eisenstein, magnetischer.
Magnetismus, der Fossilien, s. bey Kennzeichen,physische.
Magnetkies, s. Eisenkies, magnetischer«