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Das Salz (von seinem nothwendigsten Gebrauche)Kochsalz genannt, hat in der Oekonomie und Tech-nologie einm ausgebreiteten Gebrauch, als zur Würzeder Speisen, und Schutze derselben wider die Fäulnißund das Ranzigwerden fetter Substanzen, zum Abtlä-rcn des vergohrncn Bieres, als Zulatz zur Beize in derFärbekunst, zum Weißgarmachen des Leders, zum Aus-machen der Flecke, zur Reinigung gläserner und metal-lener Gefäße, zum Schmelzen der Metalle, zur Rö-stung beym Amalgamiren der Silbererze, zur Glasur desSteinguts, zum Seifensieden, zur Bereitung der Salz-säure, die, über Braunstein abgezogen, zum Bleichender Leinwand, und alter Kupferstiche dienet. In Ispa-han bauet man sogar mit Steinsalz, welches die Tro-ckenheit der Luft dort verstattet.
Seifenstein (smectis) , von graulichwtißer Farbe ,mit bläulichen und röthlichen Adern durchzogen, auchzuweilen ockergelb, oder bräunlichroth und grün geflecit;findet sich nur derb; inwendig matt; splittrig im Bru-che; stumpfkantig in Bruchstücken; durchscheinend an denKanten; sehr weich; vollkommen milde; leicht zerspreng-bar; glänzend durch den Strich; nicht anhängend ander Zunge; fett im Anfühlen; nicht sonderlich schwer.Bestandtheile nach Klaproth -»,§ Talk; 4» Kiesel; >4Thon; i,o Eisen; >5,5 Wasser. Findet sich in Corn-wallis am Cap Lizard, wo er in schmalen feigern Gän-gen im Serpentin aufsetzt, soll auch zu Kosemitz undReichenstein in Schlesien gefunden werden. Ist in denGruben sehr weich, und wird zur Masse des Porcel-lans zugesetzt.
Seifenwerk, heißt diejenige Art des Bergbaues, woman aus den Geschieben und Geröllen, welche die Thä-ler in den Hochgebirgen theils unter einander gemengt,theils in eigenen Lagen ausfüllen (so genannte S eifen-g e b i r g e), gutes Erz hervorsucht, und es durch Wa-schen oder Schlemmen reiniget. Nach der Art des E»-
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