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Erster Band.
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Im Braunschweigischen rechnet man nach Landmorgen,s rro Ruthen, daher sind obige t 5 » 78 v^ WaldmorgcnL02206H Landmorgen.

Man ist seit dem Jahre 1804 sehr darauf bedacht ge-wesen, die durch Winbbruch und Wurmfraß sehr ruinirtcnHärzer Forsten wieder herzustellen. In dem Zeitraume von»804 bis 6 sind 4976 Waldmorgen mit 202Z05 Pfund Fich-tcnsaamen, und 296 Waldmorgen mit 1488 Pfund Saa-men von Laubbölzern besäet, ferner «721 Waldmorgcn mitFichten und ioi Waldmorgcn mit Laubholz bepflanzt.

Man erhält jetzt den Fichtensaamen selbst, indem mandie Saamenkapseln trocknet, worauf alsdann der Saamen herausfällt. Ehedem mußte aller Saamen , im Durchschnittfür 15000 Rthlr. jährlich, gekauft werden.

Die Forsten versehen die Berg - und Hüttenwerke mitNutz - und Kohlenhvlz, die Sägemühlen mit Blechen; undaus zwey Inspektionen, der Hcrzbergcr und Elbingeröder,fließt auch durch den Holzverkauf ein reiner Gewinn vonvhngesähr 10000 Thaler jährlich in die Kasse des Landes-herr». Der eigentliche Nutzen der Harzforsten besteht darin^daß sie ein höchst nothwendiges Material zum Betriebe derBerg- und Hüttenwerke liefern, und für diese sind sie da-her auch unentbehrlich.

2) Die Forsten des Braunschweigischcn Harzes umfas-sen fünf Inspektionen, zwey andere liegen im Weser -Di-strikte.