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durch die Beyträge fort, welche das Bergantt von AusLeut-Zcchen bewilligt. Der Preis eines Kuxes an einer Zubuß-zcck)e, so wie an einer eben erst aufgenommenen, betragt ge-wöhnlich 10 bis i5 Rthlr. Wir müssen jedoch zuförderstnoch in einige Details eingehen.
Man hat drcyerley besonders zu beachten: die Erhal-tung der Rechte der Gewerken, die Erhaltung der Rechte desLandesherr», und überall die Erhaltung eines Zweigs derIndustrie, von welcher die ganze Wohlfarth des Landes ab-hängt. Hierauf bezieht sich die ganze Bergwerksverwaltungdes Harzes. Es ist nie der Zweck dabey, Speculanten zubereichern, aber auch nie sie zu betrügen; es ist nie derZweck, sogleich beträchtliche Summen in die landesherrlichenLassen zu liefern. Ihr wahrer Vortheil besteht darin, einegroße Menge von Werken ohne Zuschuß zu erhalten, welcheim Stande sind, jährlich eine Summe von ein bis ein undein halb Millionen Thaler zu liefern, und welche dem Staatenoch manche andere Vortheile gewähren.
Das sind jetzt die Resultate des Härzer Bergbaues.Das was sich auf das Interesse der Gewerken bezieht, habenwir schon erwähnt. . Beygefügte Tabellen werden uns denZustand der Bergwerke während zweyer Jahrhunderte darthun.Es sind immer nur Durchschnittsjahre angenommen, mankaun aber durch eine leichte Rechnung den reinen Ertrageines jeden Jahres finden.
Man wird aus den Registern ersehen, daß in den bey-den letzten Jahrhunderten die Ausbeute nur nach und nachzu- oder abgenommen hat. Es bleiben demnach die Berg-werke durch ein gutes Vcrwaltungssystcm ein bleibendesöffentliches Eigenthum, und der nach staatswirthschaftlichenGrundsätzen geleitete Betrieb hat durchaus nichts zufälliges,als das, was man ihm der Klugheit gemäß nicht nehmen muß.
<S. 'I'sd. Z und 4-)