Band 
Erster Band.
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Jedes Quartal besteht aus >3 Wochen, welche durchNummern bezeichnet sind. Im Anfange sicng das Berg-werks- und Hütten-Jahr mit dem gewöhnlichen Jahre an,allein da man die Arbeiter immer nur nach vollen Arbeils»Wochen bezahlen, und nur nach diesen das Rechnungswesenregulirt werden kann, so mußte ein solches Jahr kürzer alsein gewöhnliches Jahr werden, indem man die Schalttagenicht mitrechnen konnte. Der Bergwerks-Ealendcr sieng da-her immer im December an, und der erste Tag im Jahreentfernte sich immer mehr von dem ersten Januar. Sonahm B. das Bergwerks-Jahr -rjog am -6-Octbr. > 807 ,das Jahr >307 am Qctvber >8o6 seinen Anfang.

Der Unlerhärzer Bergwerks-Calender war gegen denObcrhärzer um >4 Tage zurück; er begann mit dem Anfangedes Zten Quartals oder Quatember Erucis.

Wenn nun das Bergwerksjahr nach Verlauf gewisserJahre gerade ein Quartal von einem gewöhnlichen Jahreverschieden ist, so nimmt man, um wieder mit demselbengleich zu kommen, ein Bergwerksjahr von fünf Quartalen.So findet man auf den vorhergehenden Tabellen zwi-schen den Jahren »74» bis >753 z. B. ein solches ein-geschaltetes Quartal. Das Bergwerksjahr i8«7 hatte auchfünf Quartale, indem nach einem Westphälischen Gesetzel während der Harz diesem ehemaligen Königreiche einverleibtwar) der Bergwerks- und der Gregorianische Malender gleichseyn sollten.

Wir wenden uns noch einmal zu dem Auszuge der Re-gister über die Ausbeute seit dem Ende des >6ken Jahr-hunderts. Wir hätten mit demselben, nach einem altenWerke von Henning Ealvör, bis zu dem Jahre >537 gehenkönnen, allein bei einem Brande von Zellerfeld sind mehrereActen, die jener anführt, verloren. Hinsichtlich der Ausbeut-Register muß noch bemerkt werden, daß seit dem Jahre >790