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Erster Band.
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Es sind i'm Jahre >804 in 48 Wochen produclrt>07 Centner Roheisen,iviyo - Granulireiscn,

3-9 - Gußwerk.

Es wurden durch das Werk 39 Berg - und 23 Hüt-ten-Arbeiter beschäftigt.

Die Einnahme betrug im Jahre lgo 4 22,894 Rthlr.^die Ausgabe 22,310 Rthlr. ').

4. Die Sollinger Hütteliegt bey dem Städtchen Uslar am Sollinger Walde, eineStunde von der Weser . Sie besteht aus einem Hohofen,vier Frischfeuern, einem Zainhammer und einem Zerrcnnfeuer.

Der Eisenstein erfolgt zum Theil aus dem Solling ,zum Theil aus den bey dem Dorfe Ealcfeld, vier Meilenvon der Hütte belegenen, Gruben, zum Theil von Lcrdachbey Clausthal.

Die Kohlen erfolgen aus dem Sollinger Walde, undbestehen in Eichen-, Buchen - und Birkcnkohlen.

Der Hohofen ist r6 Fuß hoch und mit zwei hölzernenBalgen versehen.

Im Jahre i 8"4 wurden produckrt:

>820 Centner Roheisen,

27 - Wascheisen,

*) Im Jahre izr» sind auf dem Silbernen Ahle, unterhalbder Frankenscharner Silberhütte an der Innerste, zweyFrlschfeuer erbaut, welche den Zweck haben, dar bey demOberhärzer Bergbau vorkommende alte Eisen zom Bedarfder Bergbaues zu »erfrischen. Jedes Frlschfeuer ist miteinem Henschelschen KcttengeblLse versehen, von welchem imzten Bande eine Abbildung und Beschreibung geliefert wer-den wird. H.