Band 
Erster Band.
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Lehenden immer ein festes Dach, welches aus jüngerm Kalk-steine besteht, der ein weit unreinerer Kalkstein als der, wel-cher den Sohlcnstein der Erzlage bildet, zu seyn scheint.Auf sehr vielen Punkten ist die Erzlage taub und bestehtaus einem eisenochrigen Letten. Man kann behaupten, daßsich die tauben Mittel- zu den metallfühcenden wie 2 zu rverhalten. Ungeachtet dieser geringen Ausdehnung der Erz-lage und der getauschten Hoffnungen, wozu die vielen taubenMittel dem Bergmann nur. zu oft Anlaß gaben, ist der Tar-nowitzer Bleybergbau doch schon seit Hunderten von Jahren,mit langem oder kürzern Unterbrechungen, ein Gegenstandder Bemühungen und Forschungen des Bergmannes gewesen.Nach alten Urkunden soll der Bergbau >526 durch den zu-fälligen Fund eines Bauern Bybela, dessen Ochse ein StückBleyer; ausscharrte, seinen Anfang genommen haben. DerHerzog Johann von Oppeln begnadigte die Bcrgbauendcnmit Privilegien, gab dem Ort den Namen Tarnvwitz (Erz-dorf) und städtische Gerechtsame. Eben dieser Fürst undder Markgraf Georg von Brandenburg ertheilten der Stadt1528 eine Bergordnung, und der Bergbau ward bis »6,9ununterbrochen unter der jetzigen Stadt Tarnvwitz fortge-setzt. Schon >543 hatte man den Jacob! - Stollen herange-bracht. 156g sieng eine Gewerkschaft einen tiefern Stollen,den Krakauer Stollen an; allein das schwimmende Gebirge unddie große Länge, welche der Stollen erhalten mußte, setztender Ausführung zu große Hindernisse in den Weg. >629kam der Bergbau durch den zojährigen Krieg zum Erliegen,ward aber >650 schon wieder aufgenommen, und ist dannbis >755 fortgetrieben worden, in welchem Jahre er dervielen Wasserzuflüsse wegen auflässig ward. Die Wasserhalrtung geschah durch Roßkünste und mußte daher sehr kostbar«erden, obgleich man nur die obern Mittel abbauete. Dieneueste Periode des Bergbaues hebt von »785 an. In die-