gebrachten Königlichen Zinkhütte Lydognia auf dcr Königs-hütte wurde zuerst Gallmey zur Zinkdestillation angewendet,indem man vorher nur die reichen Ofcnbrüche von den Eisen-hütten dazu benutzte *). Seit dem Jahre >8>o sind ineinem sehr kleinen Bezirk in Obcrschlesien schon 6 im Be-trieb befindliche gewerkschaftliche Zinkhütten entstanden, undzu vier andern ( Hvffnungshütte zu Trockcnberg, Louise zuSlupna, Deutsche Hütte zu Ruda und Helene zu Bittkvw)sind die Delehnungen ertheilt, obgleich sie sich noch nicht iniBetriebe, zum Theil auch noch nicht M Bau befinden. Diegeringe Entfernung des Steinkohlengebirges von dem Gall-Mevgebirge hat die Zinkfabrikation ungcmein begünstigt. I»>8>6 waren in Oberschlcsien folgende Zinkhütten im Be-triebe.
a. Die Fürstl. Pleßische Zinkhütte zu Wessola, südwest-lich von Mislowitz. Sie lieferte 2,5 Eentner.
ö. Die Königl. Zinkhütte Lydognia auf der Königs-hülte producirte 7322 Eentner.
0. Die Siegismund - und Eoncordiahütte bey Schar-ley mit einer Production von 1903 Eentner t,z Pfund.
-k. Die Friedenshülte bey Ehorsow 1575 Eentner 10Pfund.
e. Die Georgshütte bey Michalkowitz «7>o Eentnerii Pfund.
/. Die Earlöhütte zu Ruda 509 Eentner 8> Pfund.
§. Die Hugohütte bey Neudvrf 1692 Eentner 5, Pf.
/r. Die Leopoldincnhütte bey Brzenskowitz an derBrzemsa producirte 4504 EenMer, und 11 Eentner 44 Pfundweißes Zinkoxyd.
*) Die Lydognia-Hütte steht unter der Administration desHüttenamtes zu KinigShütte, und nicht, wie die gewerk-schaftlichen, unter der des Oberschlcsüchcn Bergamts. -
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