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Eiscnstciii der Steinkohlen-Formation ist zu wenig verbrei-tet, als daß er viele Hüttenwerke versorgen könnte. DerBau auf dem Eisenstein und den Eisenerzen ist ein wahrerPutzen- oder Duckelbau.
Die bedeutende Ausdehnung des Obcrschlesischen Eisen-hüttengewcrbes ergiebt sich zunächst aus der Anzahl der Eta-blissements, welche von Privat-Personen betrieben werden.Im Jahr >8« 6 waren in Oberschlesicn auf den verschiedenenPrivat - Hüttenwerken:
40 Hoheöfen (worunter drey wegen Mangel an Erzennicht betrieben worden sind),
,27 Frischfcuer,
26 Zainhämmer,
> Schwarzblcch-Walzwerk,
1 Weißblech-Walzwerk, und
2 Drathzüge,
ebne die Königl. Hüttenwerke. Ueber die Größe der Pro-duktion, den Geldwerth derselben, und über die Anzahl derdabey beschäftigten Hüttenarbeiter sind nur höchst unvollkom-mcne Angaben vorhanden. Mit welchem Vortheil das Ge-werbe betrieben ist, darüber kann natürlich noch viel wenigergeurtheilt werden. Nach den Aussagen der Hütten-Besitzersollen auf jenen Etablissements
18>,865 Eentner
Roheisen,
,22,890 —
Stabeiscn,
-Z,ZZ 4 —
Zain- und Bandeisen,
2,089 —
Schwarzblech mit einem Werthe von25,068 Rthlr.,
- 5 r —
Faß Weißblech mit einem Werthe von10542 Rthlr., und
Eentner Eisendrath mit einem Wer-the von .0,7 Rthlr.
vroducirt, und es sollen dabey 1222 Arbeiter beschäftigt wor-