Band 
Erster Band.
Seite
135
JPEG-Download
 

'35

Eiscnstciii der Steinkohlen-Formation ist zu wenig verbrei-tet, als daß er viele Hüttenwerke versorgen könnte. DerBau auf dem Eisenstein und den Eisenerzen ist ein wahrerPutzen- oder Duckelbau.

Die bedeutende Ausdehnung des Obcrschlesischen Eisen-hüttengewcrbes ergiebt sich zunächst aus der Anzahl der Eta-blissements, welche von Privat-Personen betrieben werden.Im Jahr >8« 6 waren in Oberschlesicn auf den verschiedenenPrivat - Hüttenwerken:

40 Hoheöfen (worunter drey wegen Mangel an Erzennicht betrieben worden sind),

,27 Frischfcuer,

26 Zainhämmer,

> Schwarzblcch-Walzwerk,

1 Weißblech-Walzwerk, und

2 Drathzüge,

ebne die Königl. Hüttenwerke. Ueber die Größe der Pro-duktion, den Geldwerth derselben, und über die Anzahl derdabey beschäftigten Hüttenarbeiter sind nur höchst unvollkom-mcne Angaben vorhanden. Mit welchem Vortheil das Ge-werbe betrieben ist, darüber kann natürlich noch viel wenigergeurtheilt werden. Nach den Aussagen der Hütten-Besitzersollen auf jenen Etablissements

18>,865 Eentner

Roheisen,

,22,890

Stabeiscn,

-Z,ZZ 4

Zain- und Bandeisen,

2,089

Schwarzblech mit einem Werthe von25,068 Rthlr.,

- 5 r

Faß Weißblech mit einem Werthe von10542 Rthlr., und

Eentner Eisendrath mit einem Wer-the von .0,7 Rthlr.

vroducirt, und es sollen dabey 1222 Arbeiter beschäftigt wor-