4926 Etc.
§2
Pfund Gußwaaren,
»75o —
Z4
» Rohstahl- Roheisen,
272 —
—
- Waschcisen, >
4225 —
102
» Stab -, Plettinen - und Mo-
dell- Eisen,
829 —
.6;
- Schwarzblech,
3-' —
46
- gewalzte Zinkbleche,
698 Kisten Weißblech,
75; -
- unverzinntes Blech,
>49> Ctr.
9'Z
Pfund Zainclscn, und
3>7 —
84
— eiserne Zeugarbeit,
mit einem Geldwcrthe von 8»,448 Rthlr z ggl. 8 ps- ge»liefert, und dabey ivz eigentliche Hüttenarbeiter, ohne dieKöhler, Erjgräber und unbestimmten Taglchner, beschäftigt.
2. Kreutzburger Hütte.
Vier Meilen nordöstlich von der Stadt Oppeln wardein Jahr später als Malapane, also im Jahre >7L5, ausähnlichen Ursachen, welche den Bau der Malapaner Hütteveranlaßten, auch dieses Werk durch den OberforstmeisterRehdanz gegründet Mitten in einer damals fast unzutgänzlichen Waldung gelegen, konnte kein Punkt zu einerHüttenanlage zweckmäßiger gewählt werden. Die beschrank-ten Wasserzuflüffe sind indeß in früherer Zeit ein Hindernißgewesen, die Kreutzburger Werke zu einiger Ausdehnung undBedeutung zu erheben, und in den spätern Jahren hat mandas Holz mit größerem Gewinn durch Floßbäche zur Oderzu bringen gesucht, um die untern Holzarmen Gegenden, vor-züglich die Stadt Breslau , mit Brennholz zu versorgen.Obgleich die äußerst ausgedehnten Forsten dennoch mehr lie-fern, als jährlich durch den unmittelbaren Holzvcrkauf ab-gesetzt werden kann, so hat doch die Be'orgniß für die Zu-kunft Veranlassung gegeben, der Kreutzburger Administration