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seit einiger Zeit, weit sich eine solche Anstalt nicht wohl zurAdministration eignet, verpachtet.
Im Jahre >817 betrug die jährliche Einnahme derSaline Schönebcck bey einer Produktion von 14600 Last
99>>,voo Rthlr.
Die Ausgabe 5,4,900 -
Der Ertrag 475, >00 Rthlr.
Staßfurth erzeugt jährlich zwar nur >100 bisi>5o Last, allein da die Quellsoole, die ebenfalls aus einem»6? Fuß tiefen Brunnen durch eine Roßkunst und durchHandpumpen gehoben werden muß, von ziemlich hohem Ge-halt ist — >6,z Prvcent — so bedarf sie keiner Gradirung,und deshalb ist ihre Verwaltung eben so einfach als sicher.Staßfurth ist jedoch in Hinsicht der Brennmaterialien-Be-ziehung nicht sehr glücklich gelegen, besonders weil die Wegein der Umgegend gewöhnlich sehr schlecht sind. Einen Theildes Brennmaterials — 20,von Klafter — bekommt da-Werk von den Braunkohlengruben zu Altenweddingen undHornhaufen bey Oschersleben . Weil diese Werke aber nichthinreichend sind, das Bedürfniß zu befriedigen, so müssenauch noch Sächsische Steinkohlen — ohngefähr io,oo<, Schef-fel — aus der Gegend von Dresden bezogen werden
Im Jahre igo? betrug bey einer Produktion von »600Last die Einnahme . . >iv,vo<» Rthlr.
Die Ausgabe . . . 50,000 -
Der reine Ertrag 6n,ooo Rthlr.
c. Halle besteht aus zwey verschiedenen Salinen, näm-lich aus der Königlichen, welche vor der Stadt liegt»und der pfännersch östlichen in der Stadt. Beyde ha-ben jedoch gemeinschaftliche Brunnen, welche im Umfangeder letzter», im sogenannten Thäte, oder in der Halle li»-