Band 
Erster Band.
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72 Berliner Scheffel jährlich einschlagen, wozu im Durch-schnitt ohngefähr jährlich >5 bis 17000 Klafter Holz zu>og Kubikfuß gehören würden. Allein zum Glück für denhiesigen Bergbau wird er schon seit Jahren zu einem großenTheile mit Eoaks aus Niederschlcsien versorgt. Ware dießnicht, so würde schon seit längerer Zeit unausbleiblich großeVerlegenheit eingetreten seyn. Die Holzkohlen, deren manbedarf, kommen theils aus den Mannsfeldschen und Stoll-bergschen Forsten am Verharze, auf deren erstem die Manns-fcldschcn Gewerkschaften gewisse Rechte haben, theils aus derGegend von Belzig am rechten Elbufer, auch dann undwann von andern entfernten Gegenden.

Der Sangerhäuser Bergbau ist, wie schon vorhinbemerkt, mit dem Mannsfeldschen verglichen, nur unbedeu-tend. Er wird von der Stadt Sangerhausen und dem Han-delshause Dethmann zu Frankfurt am Main gemeinschaftlichbetrieben und hat übrigens mit größeren Schwierigkeitenzu kämpfen, als der Mannsfeldsche, daher er sich auch beyden gefallenen Kupferprcißen in einer nicht so günstigen Lagebefindet.

Die Mannsfeldschen Kupfer werden zwar nicht für ganzso gut als die Russischen gehalten, welche ihnen in der Han-delsconcurrcnz, besonders wegen ihrer Wohlfeilheit, den mei-sten Schaden thun; doch besitzen sie eben die Güte, als dieSchwedischen, und sind besonders deshalb beliebt, weil siesich, was bey andern Kupfergattungen nicht der Fall ist,immer gleich bleiben. Die von Sangerhausen sind dagegensogar noch besser, als die Mannsfeldschen, sie werden deshalbbesonders zu feinern Dratben gesucht, welcher Artikel abergerade jetzt nicht recht gangbar ist.