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ier Quellsoole aufgehört. Durch diese Soolenleitung ist nichtallein die bessere und vorthcilhaftere Benutzung des Berchtes»gadener Salzbergwerks möglich gemacht» sondern auch dieAnreicherung der hiesigen gradirten Soole bewirkt worden,ohne des kostbaren Steinsalz-Transports weiter zu bedürfen.Besonders aber hat BerchteSgaden dadurch gewonnen, weildie Anbräche von reinem Steinsalz mehr geschont, und da-gegen die Sinkwerke stärker betrieben werden können.
Die Sooie, welche Berchresgaden nach Reichenhall sen-det, hall r6, > Procent, die reichen Quellen zu Rcichenhall20 Procent, und die armem werden bis zu >7 Procent gra-dirt Da man von Derchtesgaden nicht so viel gesättigteSoole erhalten kann, um nur die reichern Quellsoolen unddie ärmern gar nicht zu benutzen, theils weil auch der Be-trieb zu Traunstein und Roscnheim nicht auf die Verarbei-tung von so reicher Soole eingerichtet ist: so wird dieSoole dergestalt vermischt, daß immer ein Gehalt von rr>Procent erreicht wird.
Die von Berchtesgaden kommende Soole wird in diefür sie bestimmte Reserve im Brunnenhause ausgegossen, unddabei) gleichzeitig in derselben Art kudicirt, wie es in allenBrunnenhäusern bis Nosenheim eingeführt ist Mehreregroße unterirdische Reservoire sind zur Aufbewahrung der vor-räkhigen Berchtesgadener, der reichen Quellsoolen und dergradirten armen Soolen bestimmt; und andere Reservoireenthalten die aus diesen drey verschiedenen Soolen zusam-mengesetzte, 20 Procent haltige Soole, welche theils an dieNeichcnhaller Pfannen, tbcils an die große Svolenleitungnach Traunstein und Nosenheim abgegeben wird. Alle dieseReservoire fassen zusammen 66o,o»o Kubiksuß
Das Gradirwerk ist s^oc> Fuß lang, und besteht auszwey mit einander verbundenen Häusern und ist in drey Fallegetheilt.