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Wir werfen jetzt nur noch einen Blick auf die riesenhafteSvolle itung von Berchtesgaden nach Rcichenhall und Ro-senheim.
Um sämmtliche Quellsoole zu Reichenhall benutzen zu kön-nen, welches bey dem dort eintretenden Holzmangel nicht ge-schehen konnte, wurde in den Jahren >6 >7 bis «6,ydie Sa-line zu Traunstein und die Soolenleilung dahin ausgeführt.Die Entfernung von Reichenhall bis Traunstein betrögt 8 geo-metrische Stunden, und wegen eines dazwischen liegenden Ge-birges von 8*8 Fuß senkrechter Höhe, mußten mehrere Druck-werke angewendet werden. Die Ausführung jenes Werkes ge-schah durch den Hofbaumeister Reifen stuhl.
Die höchst merkwürdige Soolenleilung von Hammernach Rosenheim wurde in dem Jahre >8oy von dem berühm-ten Salinen-Rathe Herrn von Neichcnbach ausgeführt.
Diesem schon an sich ausgedehnten Soolenleitungs-Sy-steme mußte aber, um die Salinen zu Reichenhall , Traun-stein und Rosenheim völlig zu sichern, durch eine Verbin-dung mit den reichen Salzbergwerken von Berchtcsgaden, dieKrone aufgesetzt werden; welches zu Ende >8-7 durch denRitter von Reichenbach auf eine eben so merkwürdigeals kunstreiche und Bewunderung erregende Weise gesche-hen ist.
Doch würde es uns hier zu weit führen, über diesesriesenhafte Werk in das Speciellere einzugehen, und ich ver-weise daher auf das IVte Kapitel der lllten Abtheilung deStechnischen Theils des Werkes, wo zugleich eine Beschreibungund Abbildung einer Waffersaulcnmaschine nach dem Prin-zipe des Herrn von Reichenbach gegeben werden wird.
Die wichtigsten Berg - und Hüttenwerke Bayerns sinddie im Fichtelgebirge liegenden. Ehedem war hier ein sehrbedeutender Bergbau im Umgänge, jetzt sind nur Eisen-werke der hauptsächlichste Gegenstand. Die meisten WerkeVlllefoss« Min. Aeichth. k. «ü