Band 
Erster Band.
Seite
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weniger wird sie ihren Zweck, als den einer rein technischenBehörde, erreichen, und desto weniger zur Vervollkommnungdes eigenen und der mit demselben befreundeten Gewerbebeytragen.

Noch möchten wir uns, ehe wir diesen Gegenstand ver-lassen, durch ein Paar Worte vor dem Vorwürfe verwahren,den wir uns vielleicht zuziehen könnten, indem wir die Theo-rie und die Praxis bey einem rein technischen Gegenständerieben einander stellen. Wer es jetzt nicht einsieht, daß diereißenden Fortschritte der Mineralogie, Geognosie, Chemieund Physik, und die unbestrittenen Lehren der angewandtenMathematik, so wie die fortschreitenden Erkenntnisse in derMechanik und Hydraulik ihren mächtigen Einfluß auf alleKünste und Gewerbe äußern, für den sind diese Zeilen über-haupt nicht geschrieben. Allein» wenn wir der wissenschaft-lichen Ausübung eines so ausgebreiteten und wichtigen Ge-werbes das Wort reden, weil nur dadurch eine größere Ver-vollkommnung möglich wird: so wollen wir deshalb nicht dieniedere Praxis vernachlässigt wissen, indem es uns nicht ent-gehen kann, daß sie die eigentliche Grundlage des Gewerbesausmacht, und daß es daher von der höchsten Wichtigkeitist, daß sie mit der möglichst größten Kunstfertigkeit ausge-übt werde. Deshalb erkennen wir auch die Nothwendigkeitan, auf den Unterricht und die Ausbildung junger Berg-end Hüttenleute mit eben der Sorgfalt Bedacht zu nehmen,als für die Bildung angehender Beamten, nach ihrer ver-schiedenen Fähigkeit und nach Maaßgabe ihrer künftigen Be-stimmung, zu sorgen. Bey den aus solchen theoretisch-prak-tischen Schulen hervorgehenden Individuen wird die Beschei-denheit, welche sich auf Anerkennung fremder Verdienste undauf eine richtigere Schätzung eigener Kenntnisse gründet,vorherrschend bleiben und den gemeinen Kastengeist verban-nen. Wie nothwendig dies ist, geht wohl nicht einleuchten-