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Die Wissenschaft stellt nach den Gesehen der NaturTheorien auf, und diese müssen die ersten Führerinnrndes Berg- und Hüttenmannes seyn. Diese Theoriensind in den trefflichen Lehrbüchern der Mineralogie ent-wickelt, welche dem erfahrenen und dirigirenden Beamtennützlich, den angehenden, welche einst in Jener Fuß-tapsen zutreten gedenken, aber nothwendig sind.
Die Kunst wendet die Grundsätze der Wissenschaftin dem Gewerbe an, und ist also ein Mittelglied zwischenjener, welche vorschreibt, und diesem, welches ausführt.Nie darf das Gewerbe des Berg- und Hüttenmanneseiner bloßen Empirie hinabsinken. Außer dem gänz-lichen Vertrautsryn mit den physikalischen Wissenschaften,erfordert es mehr als jedes andere Fach, einen lebhaftenVerstand und eine lange Erfahrung. Stets muß derOffiziant den Arbeitern zur Seite seyn, und unaufhörlichseine Kenntnisse anzuwenden suchen.
Die Bergbaukunst und der angewandteTheil der Hüttenkunde (I'art lies mines etusines) sind es nun besonders, welche in diesem tech-nischen Theile abgehandelt werden. Aus diesem Gesichts-punkte betrachten wir nun das, was die Kunst auf dereinen Seite von der Wissenschaft entlehnt; und auf derandern Seite, was sie auf das Gewerbe übertragenmuß, um einen guten Betrieb des Berg- und Hütten-wesens zu erreichen.
Schon in der Einleitung wurde gesagt, daß alleGegenstände der Bergbaukunst und Hüttenkunde in vierAbtheilungen zerfallen, deren jede wiederum in mehrereKapitel getheilt wird. Der Atlas ist ein sehr wesent-licher Theil deS Werks, indem seine Zeichnungen die