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Das An- und Uebergelagertseyn. Jünger«Massen sind gewöhnlich an ältere angejagert. Geschieht diesso, daß die jüngere Gcbirgsart die ältere ganz umgkebt undnur die Kuppe nicht bedeckt, so nennt das Werner Man-telförmige Anlagerung, Umgiebt bei übrigens gleichenVerhältnissen aber das jüngere Gebirge das altere nicht ganz,so heißt das Schildförmige Anlagerung, Bedeckt einejüngere Masse die ältere ganz, so ist sie Buckelförmigübergelagert. Liegt das jüngere Gebirge in einer begränztenVertiefung des ältern, so ist es Muldenförmig einge-lagert. — Von den räumlichen Verhältnisse» einzelner Ge-birgsmassen gegen die Gebirgsarten, in so fern sie nichtselbst Gebirgsarten find, wird im folgenden Kapitel geredetwerden.
z. Von der Absonderung.
Die Absonderung der Gebirgsarten ist eine Art vonTextur, später als dieselben entstanden und höchstens in derAnlage in denselben enthalten.
Man unterscheidet:a. die kugelige,l, die säulenförmige, undc. die plattenföcmige Absonderung.
n. Die kugelige Absonderung ist bestimmt schonin der Anlag« in der Masse selbst enthalten, indem feste,gerundete Punkte in derselben vorkommen. Man findetdieses im Granit des Riesengebirges, in einem Porphyr bebSchemnitz in Ungarn und in einigen Basalten.
d. Die säulenförmige Absonderung hielt man sonstfür Krvstallbildung, welche sie aber durchaus nicht ist; mitder Structur steht sie durchaus in keiner Verbindung, denndie »»krystallinischen, dichten und strukturlosen Massen, wiePorphyr und Basalt,, sind gerade am geneigtesten, dazu
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