Kapitel l I.
Won den besondern Lagerstätten nutzbarer Mi-neralien.
Das Studium der besondern Lagerstätten der Minera-lien, so wie der GebirgSarteN, setzt mineralogische Kennt-nisse voraus, wie denn die Mineralogie stets ein wesentli-ches Studium des Bergmannes seyn muß. — Wir begnü-gen uns hier damit, die Mineralien anzuführen, die Gegen-stand der bergmännischen Gewinnung sind.
Um das Gold zu gewinnen, bauet man auf die Mi-neralien, welche das gediegene Gold enthalten; — auf gold-haltige Kiese; — auf goldhaltigen Sand«, s. w.; — aufgoldhaltige Silbererze; — auf das Schwiffterz.
Um das Silber zu gewinnen, auf gediegen Silber; —.auf Nothgültigerz; — auf Weissgültigerz; — auf Graugül-tigerz;— auf Schwarzgültigerz; — auf Glanzcrz; — aufHörner; (selten); — auf Spicßglanz-Silber; — auf Arse-nik-Silber; — auf die eisenschüssige» Silbererze Pacos inAmerika ; — auf silberhaltigen Vleyglanz; — auf einigesilberhaltige Kupfererze.
Um das Bley zu gewinnen, bauet man auf Bleyglanz,«ins der wichtigsten Erze rücksichtlich dcS Bergbaues; —auf Bleyerde; — zuweilen aus kohlensaures und phosphor-saureS Bley,