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Zweyter Band.
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Kapitel l I.

Won den besondern Lagerstätten nutzbarer Mi-neralien.

Das Studium der besondern Lagerstätten der Minera-lien, so wie der GebirgSarteN, setzt mineralogische Kennt-nisse voraus, wie denn die Mineralogie stets ein wesentli-ches Studium des Bergmannes seyn muß. Wir begnü-gen uns hier damit, die Mineralien anzuführen, die Gegen-stand der bergmännischen Gewinnung sind.

Um das Gold zu gewinnen, bauet man auf die Mi-neralien, welche das gediegene Gold enthalten; auf gold-haltige Kiese; auf goldhaltigen Sand«, s. w.; aufgoldhaltige Silbererze; auf das Schwiffterz.

Um das Silber zu gewinnen, auf gediegen Silber;.auf Nothgültigerz; auf Weissgültigerz; auf Graugül-tigerz; auf Schwarzgültigerz; auf Glanzcrz; aufHörner; (selten); auf Spicßglanz-Silber; auf Arse-nik-Silber; auf die eisenschüssige» Silbererze Pacos inAmerika ; auf silberhaltigen Vleyglanz; auf einigesilberhaltige Kupfererze.

Um das Bley zu gewinnen, bauet man auf Bleyglanz,«ins der wichtigsten Erze rücksichtlich dcS Bergbaues;auf Bleyerde; zuweilen aus kohlensaures und phosphor-saureS Bley,