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Zweyter Band.
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wen finden hierbei statt, wie es aber bei einem so weit um-fassenden Gegenstände nicht anders möglich seyn kaun.

Uebersieht man die verschiedenen Arten des Grubenbe-triebes, so wird man auf mehrere allgemeine Folgerungengeführt, welche jedoch hier nur als schwankend angeführtwerden.

Das Zinn kommt hauptsächlich im Urgebirge vor,entweder auf Stockwerken, Lagern, oder als Gemengtheilder Gebirgsart; selten aus Gangen. Zuweilen findet mandieses Metall auf Seifenwerkcn am Fuße großer Gebirge.

Das Gold findet man auf Lagern und Gangen häu-fig im Urgebirge; jedoch kommt es auch in den andern Bil-dungspcrivden, und besonders in den aufgeschwemmten Ge-birgen vor. Vorzüglich führen es in der Urzeit die Schie-fergebirge, und in der Uebergangszeit die Grauwacke, wiein Siebenbürgen . Im aufgeschwemmten Lande kommt es,wie das Zinn, unter den Resten älterer Gebirge vor.

Das Silber bricht hauptsächlich auf Gängen und La-gern, im Ur- und Uebergangsgebirge; auch setzen Gänge die-ses Metalles im Flötzgebirge auf. Die Gebirgsarten, in de-nen es am häufigsten vorkommt, sind: Gneis, Glimmer-schiefer, Thonschiefer, Grauwacke und Alpenkalkstein.

Eigentliche Silbererze kommen, wenigstens in Europa ,in den Flötzgebirgcn nur selten vor; allein die in denselbenaufsetzenden Bley- und Kupferlagerstätten sind silberhaltig.

Kupfer kommt in drei Formationsepochen: in denUrgebirge», als Kupferkies, sowohl in Lagern, als auch lie-genden Stöcken und Gängen vor; ebenso in den Uebergangs-gebirgen, und in den Flötzgebirge», als Kupferschiefer.

Das Bley tritt auch in den drei Epochen, besondersin den Ur - und Uebergangsgebirge» aus, und bildet gewöhn-lich Gänge, seltener Lager von Blcyglanz. Auch in denFlötzgebirgen, auf den Flöhen oder Rücken kommt eS wieder