Die Steinkohle kommt nur in den Flötzgebirgen inmehreren Formationen, vor, von denen die ältere die bedeu-tendste ist.
Eben so bildet das Steinsalz nur in der Flötzzeitgewöhnlich Stöcke, in der jüngern Gypsformation.
Alaun ist in allen Gebirgsklassen verbreitet, in demAlaunschiefer der Ur - und Uebergangs-, in dem Schiefer-thon der Flötz -, in den Braunkohlen der ausgeschwemmten-,und in dem Alaunstein der vulkanischen Gebirge.
Braunkohlenlager findet man in den tertiären« undaufgeschwemmten Gebirgen, zuweilen auch unter dem Basalt.
Erdöl — Asphalt — findet man nur in den Schich»ten der jüngern Gebirge.
Schwefel kommt als Kies in Lagern, Stöcken undGängen im Urgebirge, als natürlicher Schwefel im Flötz -,Thon - und Gypsgebirge und in den vulkanischen Massen vor.
Die allgemeinen Resultate, welche die Gcognosie ge-sammelt und geordnet hat, müssen die ersten Führer bei Auf»suchung von Lagerstätten nutzbarer Mineralien seyn; durchsie wird der Beobachter in den Stand gesetzt, nach der Na-tur und Beschaffenheit der Gebirgsart zu urtheilen, ob inirgend einer Gegend dergleichen Lagerstätten vorkommen kön-nen. Auch geben sie bis auf einen gewissen Grad der Ge-wißheit an, welche Substanzen in irgend einer Göbirgsfor-mation gefunden werden können. Ohne geognostische Kennt-nisse, wird das Schürfen immer ein blindes, lächerliches undGeld verschwendendes Verfahren seyn.
Ehemals hielt man heiße Quellen, deren Wärme vonder Zersetzung der Kies« herrühren soll; oder Mineralquellen,welche oft sehr fern herkommen; ferner die Dünste, welchemanche Berge umgeben, den Schnee, der an einem Ort zu-weilen länger, als an dem andern liegen bleibt; die verschie-denen Baumarten, daS frühere Grünwelden, vorzüglich aber