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Zweyter Band.
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Die Steinkohle kommt nur in den Flötzgebirgen inmehreren Formationen, vor, von denen die ältere die bedeu-tendste ist.

Eben so bildet das Steinsalz nur in der Flötzzeitgewöhnlich Stöcke, in der jüngern Gypsformation.

Alaun ist in allen Gebirgsklassen verbreitet, in demAlaunschiefer der Ur - und Uebergangs-, in dem Schiefer-thon der Flötz -, in den Braunkohlen der ausgeschwemmten-,und in dem Alaunstein der vulkanischen Gebirge.

Braunkohlenlager findet man in den tertiären« undaufgeschwemmten Gebirgen, zuweilen auch unter dem Basalt.

Erdöl Asphalt findet man nur in den Schich»ten der jüngern Gebirge.

Schwefel kommt als Kies in Lagern, Stöcken undGängen im Urgebirge, als natürlicher Schwefel im Flötz -,Thon - und Gypsgebirge und in den vulkanischen Massen vor.

Die allgemeinen Resultate, welche die Gcognosie ge-sammelt und geordnet hat, müssen die ersten Führer bei Auf»suchung von Lagerstätten nutzbarer Mineralien seyn; durchsie wird der Beobachter in den Stand gesetzt, nach der Na-tur und Beschaffenheit der Gebirgsart zu urtheilen, ob inirgend einer Gegend dergleichen Lagerstätten vorkommen kön-nen. Auch geben sie bis auf einen gewissen Grad der Ge-wißheit an, welche Substanzen in irgend einer Göbirgsfor-mation gefunden werden können. Ohne geognostische Kennt-nisse, wird das Schürfen immer ein blindes, lächerliches undGeld verschwendendes Verfahren seyn.

Ehemals hielt man heiße Quellen, deren Wärme vonder Zersetzung der Kies« herrühren soll; oder Mineralquellen,welche oft sehr fern herkommen; ferner die Dünste, welchemanche Berge umgeben, den Schnee, der an einem Ort zu-weilen länger, als an dem andern liegen bleibt; die verschie-denen Baumarten, daS frühere Grünwelden, vorzüglich aber