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wenn alle Operationen mit der gehörigen Genauigkeit aus-geführt worden sind.
Da dieser Punkt nun über Tage bekannt, ist es leicht,nach den gemachten Stationen, seine seigere Hohe über demAnfangspunkt zu berechnen, indem man eben so dabei ver-fährt , wie bei der Bestimmung des Gebirgsprosils auf einemSeigerriß.
Der Eompaß, dieses für den Bergmann so bequemeInstrument, ist vielen nachtheiligcn Einwirkungen unterwor-fen, welche, wenn man auch die des Eisens nicht zu fürch-ten hat, der Richtigkeit schaden können. Es ist nicht alleinhinreichend, bei den Ziehungen sowohl, als bei den Zulagen,ein und dasselbe Instrument zu gebrauchen, und nur bei ruhigemWetter über Tage zu operiren; man muß auch so viel als mög-lich, der täglichen Variationen der Magnetnadel wegen, diegemachten Obscrvationen sogleich auftragen. Eben so machenauch die Veränderungen, welche die Declination an demsel-ben Ort erleidet, den genauesten Zug, nach längerer Zeit,unrichtig, wenn man nicht die Magnctlinie auf die wahreMittagslinie rcduzirt, wozu ein genau bestimmter Meridianerforderlich ist. Hierzu kommt nun noch die Unbequemlich-keit, daß der bei einer Station gemachte Fehler sich wieder-holt, und nie ein Punkt allein vcrisicirt werden kann.
Scheidhaucr in Freiberg schlug daher folgende Methodevor, um diesen Inconvenienzen zu begegnen.
Man denke sich den bekannten Anfangspunkt von dreiEbenen durchschnitten: von einem Meridian, von einer ver-tikalen, auf demselben senkrechten, und von ein« horizontalen,auf beiden senkrechten Ebene.
Nun ist es nach dieser Methode hinreichend, >>. dieEntfernung jedes Endpunktes einer Station von den dreiEbenen zu bestimmen; r. alle diese Resultate auf eine Ta-belle einzutragen, so daß man zu jeder Zeit nur dasjenige