man von der Lagerstätte kennt, so wie auf den Profiten da-durch die nach dem Streichen und Falken aufgefahrenenSchurffe Bekannte. Auf der Streichungslinie bemerke mandann mehrere Punkte, und suche aus den Profilen zu zuse-hen, wie hoch sie über dem auf dem Streichen aufgefahrenenSchurffe (hier ein Stolle) liegen. Es sey nun diese Höhe— Ir, die horizontale Entfernung auf dem Ausgebenden derLagerstätte — x, und die Entfernung des Ausgehenden vomStolle --- x» Man darf, um die Aufgabe zu lösen, dahernur ein rechtwinkliges Dreyeck berechnen, in welchem ^ dieHypothcnuse, Ir und x Eatbcten sind.
Nach dem consianten Fallen der Lagerstätte ist auch derWinkel zwischen ^ und x bekannt, denn beide verhalten sichwie äußere und innere.
Demnach kann man also das Dreyeck unmittelbar auf-lösen und x bestimmen. Rascher kommt man aus Ziel,wenn man das Dreyeck xyir dem Dreyecke XVkk ähnlichansieht, welches schon oben berechnet wurde. Durch eineeinfache Proportion findet man dann den Werth von x, tragtsie senkrecht auf die Streichungslinie des Plans und desTerrains, von dem Punkte, welcher auf dem Plane diesemWerthe correspondirt, bis zu einem Punkte des Ausgehen- "den der Lagerstätte. Zieht man nun auf dem Grundrissevon diesem Punkte bis zu dem schon bekannten eine geradeLinie, so giebt sie die Richtung eines Theils des mit Damm-erde bedeckten und daher nicht bekannten Ausgehenden an.'Nun ist es klar, daß, um das ganze Ausgebende und dieTeufe der auf die Streichungslinie des Stollens abzuteufen-den Nichtschachte zu bestimmen, man bei allen den willkühr-lich auf dem Grundrisse oder dem Terrain bemerkten Punk-ten dieselbe Richtung verfolgen muß.
Die Markschcidekunst kann die größte Hülfe in derdescripliven Geometrie — 6öonietr-ie tlerkriptjve — einer