der Zeit, und in der Ersparung der durch die Anschaffung desThones herbeigeführten Kosten. 4)3» Gruben, wo manoft genöthigt ist, die Bohrlöcher in allen Richtungen zuschlagen, ist die Sand-Besetzung nicht anwendbar.
4 . Neuerlich hat man auch mit vielem Erfolge eine Ab»* ändcrung der Pflock - Besetzung angewendet. Man treibt
nämlich einen abgestumpften Kegel, dessen Grundfläche denDurchmesser des Bohrloches hat, so in dasselbe, daß dieSpitze fest auf dem Boden sitzt. Um Gemeinschaft mit demunter der Grundfläche des Kegels befindlichen Luftraume unddem Pulver zu erhalten, ist die Kante an der Grundflächedes Kegels mit einigen Einschnitten versehen. Die Patronewird auf diesen Pfropfen gesetzt, und man bedient sich hier-auf der Letten-Besetzung, wie gewöhnlich. Ist nun daSPulver entzündet, so richtet sich die erste Expansion und folg-lich auch die erste Kraft des gebildeten Gases nach dem Pul-versacke; dort wirkt sie und treibt nun entweder den Pflockheraus, oder, da dieß nicht anders als nach einem Wider-stände, der eine Zeit dauert, geschehen kann, sie sprengt denFelsen, so daß der Pflock oft sitzen bleibt. Die Wirkungwar, nach vielen wiederholten Versuche», die im Jahre igo/am Harze und im Mannsfcldischen gemacht wurden, immer,in Vergleich mit andern Besctzungsarten, sehr gut. Aufdem Rosenhöfcr Zuge in Clausthal wurde gegen die gewöhn-liche Letten-Besetzung ein Viertel Pulver gespart. Mit dem-selben guten Erfolge wurde diese Besetzungs-Methode auchzu Röraas in Norwegen angewendet, wie es mich Herr Hof-rath Hausmann versicherte.
5 . Das Besetzen mit Wasser ist in solchen Fäl-len, wo es unmöglich ist, die Bohrlöcher trocken und wasser-lcer zu erhalten, eine willkommene Aushülfe, obgleich dieWirkung gering ist. Man wendet wasserdichte Patronen an,