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Zweyter Band.
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K a p i t e l V.

Don der Untersuchung eines Gebirgs, in wel-chem man irgend eine bauwürdige Lagerstättenutzbarer Mineralien vermuthet.

Bei der Untersuchung eines Gebirgs, in welchem manedle Lagerstätten vermuthet, unterscheidet mao^ ob es un-verritzt, d. h. bisher noch nicht Gegenstand des Bergbauesgewesen, oder ob ehemals, oder ob noch jetzt Bergbau darinbetrieben wird. In allen diesen Fällen ist die geognosti'scheUntersuchung der Gegend das erste Augenmerk des Berg-mannes.

Er untersucht ohne Unterlaß die Gipfel der Gebirge,und den Grund der Thäler, den Abfall der Gebirge, dieSchluchten, die sowohl künstlichen, als natürlichen Höhlun-gen, die Flußbetten, besonvcrs nach Gewittern, endlich dasAusgehende, das Streichen und Fallen der Gebirgsschichten.Er sucht die Geschiebe auf, welche die Thäler enthalten, undverfolgt ihre Spur bis zu ihren Lagerstätten. Indem ernun die Resultate seiner Beobachtungen mit den ihm bekann-ten allgemeinen Verhältnissen vergleicht, gelangt er zu einemguten Begriffe von der geognostischen Beschaffenheit irgendeiner Gegend.