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trieb der Bergwerke jener Gegend in den Heiden Jahrhun-derten zu verfolgen.
Gegen das Ende des achtzehnten Jahrhunderts, imJahre »777, waren die Bergwerke zu Clausthal und Zelter»selb so tief geworden, daß der Betrieb eines Stollens, dermehr Teufe einbrachte, als alle vorhandenen, unerläßlich war,um die Wasser nicht mehr bis zu diesen zu heben. Die zeit-herige Wasserhaltung konnte nicht mehr statt finden, ohnedurch ihre Kostbarkeit den ganzen Bergbau zu ruiniren.
Nachdem man lange Zeit darüber delsberirt hatte, woman das Mundloch des neuen Stollens ansetzen solle, bliebman auf einem Punkte stehen, der in der Nähe der Berg-stadt Grund, und auf der allgemeinen Streichungslinie derGänge befindlich ist. Demnach hatte nun der Stollen seinMundloch in dem Tcrritorio der Communion, wodurch vieleStreitigkeiten veranlaßt wurden. Während dem überzeugteman sich, daß es wohl möglich sey, einen eben so tiefenStollen von einer andern Seite her heran zu treiben, ohnedaß er dadurch bedeutend verlängert würde, und ohne daßman nöthig hätte, das einseitige Hannövrische Gebiet zu ver-lassen. Man wollte nämlich das Mundloch bei dem DorfeLasfelde, südwestlich von Clausthal , ansetzen; und dann hätteder Stollen, statt 5000 Leichter von West nach Ost lang zuseyn, wie es wirklich der Fall ist, sei» Streichen von Sud-West nach Nord-Ost genommen, und würde eine Länge vonohngefähr 5Soo Lachtrr erreicht haben. Viele geschickte Berg-leute zogen das letztere vor, weil sie glaubten, man könnedann neue Gänge, die mit den jetzt bebauten parallel lägen,überfahren. Nach sehr sorgfältig angestellten Untersuchung«:entschied sich die Bergwerks-Direktion für die Ausführungdes ersteren Plans, und zwar aus folgenden Gründen.
1. Der liefe Gcorgstollen läßt: die Gruben von ihren