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Zweyter Band.
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Hunbsstrecke 3 kig. Z, und in der Teufe des Erünhirsch-lcrstcllcnö 4 I'iz. Auf dem 40 Lachter gegen Mitternachtaufgefahrenen Orte // fand man in der Sohle reiche Erzeund in der Forste taubes Gestein. Man hat mit diesemOrte die Ncufangcr faule Nuschel überfahren.

Deutlicher als auf dem Samsoner Gange kann mansich hier von der frühern Bildung des Quarzes überzeugen.Da wo er mit dem Kalkspathe zugleich vorkömmt, pflegt erdie Begrenzung der Gangmasse zu bilden, und den Quarz,welcher wiederum den gediegenen Arsenik, das Rothgültigcr;und die übrigen reichen Erze umgicbt, den Bleyglanz abergemeiniglich eingesprengt enthalt einzuschließen. Da wo manden Gang in der Teufe des Sieberstollcns kennt, ist derQuarz zugleich mir den reichen Geschicken durch den Kalk-spat!) fast ganz verdrängt.

Eine dritte Gang-Erz-Niedcrlage umfaßt denDcrgmannstrostcr- und die drey Gänge, auf denen die Gru-be Andreaskreuz bauet.

Sie besteht vornehmlich aus Bleyglanz, und enthält nurselten gediegen Arsenik, Rothgültigerz, Graugültigerz undBlende.

Hauptgangart ist der Quarz, mit welchem Kalkspathund hin und wieder auch Krcuzstcin und Slilbit vorkommen.

Eine vierte Gangformatio» bilden der Iakobs-glücker und Wcnn'sglückter Gang, auf welchen die GrubenElaus-Friedrich und Wemrsglückt bauen. Unter den Erzerpkommt wiederum Bleyglanz am häufigsten vor, außerdemaber noch Graugültigerz, Schwefelkies, Kupferkies, Roth-und Brauneisenstein, und zuweilen Rothgültigerz. Die Erzeliegen in Kalkspath und Quarz.

Wir beschranken uns hier nur auf die bevden erstemFormationen, auf welchen die in der 7ten Tafel des Atlassesdargestellten Gruben, als Katharina Ncufang, Samson,