Die Spitze des Rammelsberges erhebt sich i,»g Pa-riser Fuß über die Sradt Goslar . Am Gipfel haben dieGrauwacken-Schicferschichten nur ein geringes Fallen, /jzoP. Fuß unter dem Gipfel enthalten sie viele Muschelabdrücke(besonders Husterclithcn, Schraubensteine und Entrochiten).Iemehr man sich der Erz-Lagerstätte nähert, jcmehr werdendie Schichten dem Fallen derselben parallel. Dieses Fallenist auf kiz. » angegeben, das Streichen auf dem Grundrisse
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Die Erzmasse besteht aus Kupferkies, Schwefelkies,Bleyglanz, Quarz, Kalkspath, dichtem Baryt, wozu zuwei-len auch Fahlerz, Blende und Arscnikkies kommt *).
Die Erze sind gold - und silberhaltig, jedoch in sehrgeringem Verhältnisse, besonders rücksichtlich des Goldes.
Die Bley- und Kupfererze enthalten das Silber, undaus diesem wird das Gold ausgeschieden, ohne daß man ge-nau weiß, in welchem Erze es vorhanden ist. Es ist insehr geringen Thcilchen in der ganzen Masse vertheilt; unddurch die sorgfältigsten Versuche ist es dennoch nicht gelun-gen, es in irgend einem Gemengtheile derselben zu entdecken.Gewöhnlich sind die eben genannten Substanzen so innig miteinander verbunden, daß die Erze des Rammelsbcrges einganz eigenthümliches Ansehen haben, daß man sie kaumscharf beschreiben 'kann, sie aber auch, hat man sie einmalgesehen, stets wieder erkennen wird. i
Der Rammclsbcrger Bergmann» unterscheidet folgend»Erzarten:
B l e y e r z e.
Das Brauner;, ein Bleuer;, dicht, sehr schwer,blaulichgrau, matt und Zink enthaltend.
Der Bleyschweif — dichter Blcyglanz. —
) likolmiLiin'» kerezeniecbe» Arcbiv, p»A. 54»,