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r i) Neunte Sohle, oder erste Sohle im Gesenke O.
»oh Zehnte Sohle, oder zweyte im Gesenke.iZ) Eilftc Sohle, oder dritte im Gesenke.
Für Mineralogen wird die Bemerkung nicht ohne In-teresse seyn, daß auf der Trcibschacht-tiefsten-Sohle, zwi»schen den Schächten 6 und 6, der Pyknit oder schörl-artige Beryll vorkommt. Er bildet mit dem Glimmer, derihn begleitet, eine kleine besondere Masse, weiche von demStockwerke eingeschlossen zu seyn scheint.
Wir gehen jetzt zu den Stockwerks bauen in dennicht zu Bruche gegangenen Theilen der Erz-Lagerstätte über.
' i ) Bon den Schächten aus sind in verschiedenen TeufenWeitungen getrieben worden, deren Zahl und Größe von dergrößer» oder geringern Menge der Erze abhängt. Die ein-zige dabey zu beobachtende Regel ist die, aus einem solchenStockwerke so viel Erz als möglich zu gewinnen, ohne da-durch der Festigkeit dieser oder der darüber und darunter lie-genden Stockwerke nachtheilig zu werden. Dieserhalb läßtman Pfeiler oder Bergfesten stehen, welche stark genug seynmüssen, um die Förste der Weitung zu tragen. Aus denlis. 5 bis io steht man mehrers solche Bergfesten, welcheweiß gelassen worden sind. Eben so muß zwischen der Sohleeiner Weilung und der Förste der zunächst darunter liegenden«ine feste Masse bleiben, welche zu Altenberg gewöhnlich 5bis 6 Lachter mächtig sind. Auch in der Nähe der SchächteUnd Förderstrecken schont man die Erpnasse.
Die geringste Stärke des zwischen der Sohle und För-ste zweyer Weitungen befindlichen Mittels kann ein Lachterbetragen. Auch müssen die Pfeiler der obern Sohle, so vielals möglich, auf denen der untern stehen. Man geht nurdann von diesen Regeln ab, wenn eS die Umstände durchauserfordetn. Da der Bergmann weder durch das Streichennoch Fallen der Lagerstätte geleitet werden kann, wie bey