Band 
Zweyter Band.
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bet. Bey dem Punkte 2 eingelangt, wird daher, um in dieAbbaustrecke 17 2 zu gelangen, das Pferd von der einenSeite des Wagens ab und an die andere Seite gehängt,worauf man ihn in die Ausweichung k fährt. Hier hängtman das Pferd von dem leeren Wagen ab und an den bey /befindlichen vollen, welchen man nach z? in der Nähe derWendung fährt. Hier wird das Pferd Noch ein Mal abge-spannt, um den Wagen an die Stelle zu fahren, die dervolle einnahm. Das Pferd kehrt darauf nach dem Punktep, zurück, um den Wagen bis r zu fahren, wo es wiederumab und an die entgegengesetzte Seite angehängt wird, um indie Diagonale 'I' zu gelangen, auf welcher der Wagen biszn dem Punkte 7 gefahren wird. Während dieser Fahrt,welche vom Schachte hin und zurück auf einer Streckenlängevon ivu Lachlern nur eine Zeit von 12^ Minuten erfor-derte, ist bey einem ändern Abbau, wohin fetzt das Pferdmit einem leeren Wagen zurück kehrt, die Füllung des an-dern vollendet.

Die Förderung von den drey Abbauen geschieht alsoohne bedeutenden Zeitverlust, weil zur Füllung eine« Wagensvor einem derselben fast dieselbe Zeit erforderlich ist, als zurVorferderung zweyer Wagen zum Schachte.

Da ein Pferd die zwischen einem Abbau und demSchachte liegenden 100 Lachter mit Einschluß deS durch dieWendungen und die Nothwendigkeit, däS Pferd einige Malab - und wieder anhangen zu müssen, verursachten Aufent-halts in «2^ Minute durchläuft, so folgt daraus, daß ineiner irstündigen Schicht, welche 9 Arbeitsstunden begreift,das Pferd 4z Mal hin und her gehen kann, welche Annah-me man jedoch durchschnittlich auf 26 Mal reduzirt. Daein Pferd bey jedeb Tour 10 Scheffel fördert, so fördert esin einer Schicht z6o Scheffel oder 67752 Pfuild, und durch-läuft 7200 Lachter.