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yo bis 96 Pfund Schwarzkupfer, welches wenigstens 5 bis6 Loth Silber im Ctr. enthält;
2 Etr. Frischbley;
^ - Glätte.
Bey einer Operation, .welche ohngefähr 5 Stundendauert, werden 50 bis 32 Frifchstücke gemacht. Der Ofenwird mit einem Auge und einem Vorlieget zugemacht; zu-erst werden Schlacken, dann Glätte, und wenn Bley ab-fließt, Kupfer aufgesetzt, und wenn dieß in Fluß kommt,Bley. Jedes Frischstück wird für sich beschickt, so daß alleim Gehalt und Gewicht gleich werden.
Beym besten Gange des Frischens muß fast zu dersel-ben Zeit 1) ein Frischstück in die vor dem Ofen befindlicheSaigerpfanne ausgefloffen, 2) eins in dem Vorlieget und5) eins in dem Hcerde des Ofens befindlich seyn.
Die Frischstücke werden mit Wasser kalt gemacht, undmittelst eines eisernen Hakens aus den Saigcrpfannen ge-nommen.
Zu Zo Frischstücken find ohngefähr ,2 Ctr. der bestenHolzkohlen erforderlich.
Auf einen Saigcrheerd (sii°. 24 bis 27) werden ge-wöhnlich 8 Frischstücke gesetzt, jedoch finden auch 16 Stük-kcn darauf Platz. Sie sind durch ein Stückchen Holz voneinander geschieden; auch werden Kohlen zwischen dieselbengeschüttet.
Die Operation dauert drey oder vier Stunden, undwährend dieser Zeit werden ohngefähr Cenkner Kohlenverbrannt-
Das Werkblcy fließt in den vor dem Ofen befindlichenStichheerd ab, und wird in die daneben stehenden gußeiser-nen Formen gegossen.
Wenn die Werke zum Abtreiben noch nicht reich genugsind, so werden sie nochmals durch ein neues Frischen mit