Textile Kunst. Die Decke.
47
ei ’Sf:lben Farbe und eine Vertheilung der Farben, die als Ge-^öuntresultat eine Wirkung hervorbringt, die sich ungefähr gleichp <Mt entfernt hält von Helle und Dunkelheit. Reine, ungemischteen treten nirgend in Masse hervor, und selbst das wanne^ der Sandwüste ist durch den bläulichen Reflex des Himmelssai Un ^ es ^ mm t e violette .Erdtöne gemässigt und gebrochen. Spar-zerstreute Lichtstreifen, dunklere Schattenparthieen sind weit»U ln *’ ( ^ le Einlnäit der Wirkung zu zerstören, sondern dienenr'daz«, den Formen Ausdruck zu geben und die einheitlichelUe U "^ Vl ' l< dit monoton erscheinen zu lassen. Im Ganzen genom-te^ !‘ errSchei1 ’ w ' e g esa gL die sekundären und tertiären gemisch-u >id^ ar ^ en V ° r 111H ^ un ^ er diesen ist das Violet der gedämpfteste,Oft das Orriin der entschiedenste und wärmste Grundton.
j^l ls * das Grau der Grundton, das in allen Nuancirungen sichii'all 1Tle ^ r dem Violet, bald mehr dem Grün zuneigt; in jenemda. 6 es e i ne Verbindung mit dem gebrochenen Roth gegen
S ^ r hn, das sich als Dominante auf beiden kontrastlich abhebt;p ertl zweiten Falle verbindet es sich mit dem Grün gegen dasi das sich in dieser Verbindung als Dominante, zu dem Grün-als Basis und dem Grün als Mittelton verhält.
Wunderbar wie die Natur mit ihrer allbesänftigenden Harmonieihi C ^ Sani eigenhändig nachhilft und „einfällt“, wo Menschen zuerstrj, ei genes Stück zu spielen versuchen. 1 Wie die Muster derstoff Piclle zuers ^ 1111 d am stilgerechtesten aus der Natur der Roh-das 6 lUU ^ der im Prinzipe überall dieselbe bleibenden Kunst durch] . S Verflechten von Fäden Gewänder zu bereiten, oder der viel-1 noc i 1 ursprünglicheren Kunst hervorgingen, dergleichen Hül-r dadurch zu gewinnen, dass Thierfelle oder Baumrinden injp^ 1Tlass igen Stücken durch kunstvoll und dekorativ behandeltee Zu sammengefttgt wurden, ebenso verdanken diese Ursprung-a e !‘ Produkte der Industrie die Harmonie der Farben, die wir^ 1 nen bewundern, hauptsächlich dem Prinzipe, die an sich
Ur farbigen Fäden zu beitzen und mit ungebeitzten
\V a j, n 0 Natur, die Feindin aller unaufgelösten Dissonanzen, durch denüdebg Un ^ ^ 6n Nngeschmack der Menschen gleichsam aus ihrem Rechte ge-^Gne ist, dort weiss sie durch die Zeit ihre Herrschaft wiederzuge-
kuss ’ ln< ^ em sie das grelle und ungeschlachte Menschenwerk mit Staub,tate n Ul5tl ^° St Verzieht, ihm Arme, Beine und sonstige stilwidrige Extremi-a bschlägt, es als moosumwachsene Ruine mit sich selbst in Harmonie setzt.