Viertes Hauptstiick.
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aber immer in streng konventioneller Weise und unter en iel11gewissen Zwange, den die Quadratur des Netzes vorschreibt. 1Es ist merkwürdig, dass der Kreuzstich die Methode & eSStickens bei den Aegyptern war, 2 (noch viele Ueberreste in di eseJManier haben sieh erhalten,) dass dagegen die AssyrierStickereien im Plattstich ausführten, der auch noch heutig eJlTages in Indien und China der vorherrschende ist. Möchtenicht schon in diesem Unterschiede einen Beweis des wichb §' eI1
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1 Die ganz „au petit point“ ausgeführten Tapeten aus den Zeiten
wigs XV. lassen einen gewissen, dem Verfahren bei ihrer Ausführung' ®(' 8 ,,messenen Stil mitten durch die Freiheiten und Willküren der danW IcKunstrichtung hindurchschirnmern. ^
2 Da das opus phrygioninra (oder opus phrygium) der Alten sicher 111 ^anderes war als die Kreuzstickerei, so lässt sich daraus scliliessen , dass
in Kleinasien diese dem opus plumarium entgegengesetzte Technik die a j,mein bei Stickereien übliche war. Petronius erwähnt des plumatum Baby .cum. Der beifolgende Holzschnitt gibt eine Linnenstiokerei die sich 1anderen nicht minder kunstreichen Mustern derselben Art auf eineaufgenäht fand, die in dem Innern eines Grabes zu Saquara in AegyP* eU , e> ..fuudon wurde. Das Grab ist nocli aus dem alten Reiche, somit ist dieses
liehe Nadelwerk vielleicht über 6000 Jahre alt.
Mehreros über das Stickereivvesen der Alten findet man in den No teI1Salmasius zum Flavins Vopiscus passim.