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1 (1860) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst / von Gottfried Semper
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Viertes Hauptstück.

Zeugniss ablegen und das Beispiel von Wurka, wo noch g an fWände solcherweise bekleidet sich erhielten, weder als isd 11noch als einer spätem Zeit angehörig erscheinen lassen.

An einer kleinen Ruine, gegenüber dem Wusswas^, entdecHerr Loftus eine niedrige Mauer die ganz aus Töpfen bes ^die horizontal mit den Oeffnungen nach Aussen geschichtet 1und der Mauer das Ansehen einer Honigswaabe geben. M' e0man nur genau wüsste, welcher Zeit diese merkwürdigen &° üstruktionen angehören! , ,

Die Beantwortung dieser Frage vermissen wir noch lebhaft 0bei einer Entdeckung die Loftus an einer andern Ruine i» 1 ^halb desselben Bezirkes von Wurka machte; in einem inner» ^mache fand er nämlich einen verworrenen Haufen von St» cOrnamenten, bestehend aus Kapitalen, Basen, Friesen und-^ iederungen aller Art, die theils ionischen, theils sogar korinthis 0 ^Säulenordnungen angehören und mit polychromen Ornai» eBbemalt sind. Letztere erinnern nur allgemein an die griechis»wohlbekannten Formen und auch das freilich ungenau dargestekorinthisirende Kapital mit Eckblättern und dazwischen be ^licher menschlicher Halbfigur in babylonischem Stile lässtüber den Ursprung dieser Stuckverzierungen, ob sie nämlichseleukidischen oder noch späterer Zeit angehören oder obvielmehr ursprünglich babylonisch sind. Man hält sieTrümmer eines Tabernakels oder Sacellums, welches sicheinem Sarge erhob, der sich unter dem Grunde dieses Gei» aC j. gvorfand. Nicht weit von dem Bauwerke, in dessen Innere» 1 .

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genannten Stucktrümmer entdeckt wurden, traf maninschrifttafeln mit griechischen Zodiakalbildern und den Ndes Antiochus und des Seleukus; diess bewog die Entdeckenbezeichneten Stuckornamente derselben Zeit beizumessen,hin mögen hierüber noch Zweifel gestattet bleiben, da derrakter dieser Architekturtheile mit dem Baustile der n ^ gl .alexandrinischen Zeit nicht eben übereinstimmt, soweit sich .1 ^nach den sehr unvollkommenen Darstellungen der frag»

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Gegenstände die veröffentlicht wurden beurtheilen lässt.

Wie dem auch sei, so zweifle ich ..nicht dass die snik des Bildens plastisch architektonischer GegenständeStuck auch bei den Babyloniern wie in Indien uralte Jjr

ferung w'ar und dass dieses Verfahren aus der Sitte die