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Holz getäfelt und in Folge dessen mit reichem Goldsclnnuck ge.Hert war. (l. Reg. 6, 29—30; Chrom II. 3, 5—6). — Nicht an-ders als auf die äusseren Getäfel der Wände bezüglich verstehe1( -'h ferner die bekannte oft wiederholte Notiz von den Mauernder Höfe und Paläste: „Die Grundveste waren köstliche und grossokleine, zehn und acht Ellen gross, und darauf köstliche gehauene»Steine, nach dem Winkelcisen und Cedern. Aber der grosse»Hof (Peribolos) umher hatte drei Reihen gehauene Steine und»eine Reihe (?) von Cedernbrettern. Also auch der Hof am Hause»des Herrn inwendig und die Halle am Hause.“ (l. Reg. 7, 10.H. 12.) Ferner: „Und er baute auch einen Hof darinnen von»einer Reihe gehobelter Cedern.“ (1. Reg. 6, 36.) Nämlich dasGetäfel war bis zu einer gewissen Höhe von Stein, darüber aberdng die Holzbekleidung an. Gerade das gleiche Konstruktions-Prinzip, was wir jetzt so deutlich an den assyrischen Werken^üd den persischen Palästen erkennen. Josephus bezeichnet diesesHauerwerk, indem er von dem inneren Peribolos des Tempelsspricht, dessen Schwelle kein Fremder bei Todesstrafe überschrei-te n durfte, als eine steinerne Umhegung (spKtor h'Oivov dpfcprexToi’). 1Mag übrigens gestattet sein, die positiven Versicherungend ( ‘s Josephus und anderer Schriftsteller aus späterer Zeit in^ e treff des äusseren Tempelschmuckes in Zweifel zu stellen,darf ein Geschichtschreiber der Baukunst sie dennoch nichtf> a hz ignoriren wollen; 2 denn sie sind das einzige was iiber-^ a hpt darüber sich erhielt, wenn man die oben schon erwähnten^üdeutungen des alten Testaments, die darauf Bezug haben kön1)011 , ausnimmt, und ganz für sich betrachtet, nur als Ausdruck0l Her zu Josephus Zeiten herrschenden Vorstellung über den Stila *omons, von mehrfachem stilgeschichtlichem Interesse. Auch® r riebt man aus dieser Mittheilung des Josephus deutlich, was0ll ü Pausanias und andern Schriftstellern weniger klar liervor-^t, dass die Alten bei Beschreibung von Monumenten den^ ei ssen Marmor und seine treffliche Bearbeitung, sowie überhauptangewandten Stoffe und Weisen der Ausführung zu erwähnen
für
angemessen hielten, wenn diese Stoffe auch äusserlich
1 Man übersetze in allen bezüglichen Stollen der Bibel und des Josephusr Reihen Friese, so werden sie verständlicher.
„ 2 Vergl. Kugler, Geschichte der Baukunst, Bd. 1, S. 125 etc., wo auf die
fischen Nachrichten über den Tempelbau gar keine Rücksicht genommen wird.