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Ioh, Jakob Scheuchzer.
Ich glaube mich nicht zu täuschen, wenn ich, wie oben bemerktwurde, in dieser Thätigkeit Scheuchzers für die Gesellschaft derWohlgesinnten eine Vorbereitung auf die ernsten Arbeiten erblicke,denen er fein Leben widmen wollte z denn nicht nur war sie fürihn selbst eine Vorübung, sondern namentlich auch ein Mittel,sich bei einem großen Theile seiner ehrenwerthesten Mitbürger alseifriger Forscher zu accreditiren, und dem Boden, auf dem erstand, Sinn für seine Unternehmungen beizubringen. Denn daßScheuchzer fühlte, wie nothwendig und gedeihlich für Letztere einZusammenwirken Vieler wäre, zeigt am besten der Einladungs-brief, den er schon 1697 in lateinischer und deutscher Sprache ver-faßte^), und in alle Gegenden des Landes versandte, sich alsUscl. Dr. und Mitglied der J.osä. Mt. Lurios., genannt sposr-vW, unterzeichnend"). Er fordert in demselben zur Beantwor-tung von gegen 200 Fragen auf, die sich größtenteils aus diegeographischen, klimatischen und physikalischen Verhältnisse undaus die Naturprodukte der verschiedenen Punkte der Schweiz be-ziehen, teilweise aber auch periodische Erscheinungen allgemeinerer
-li) -Ltisrts Invitstoris, ansestionibus, quse kistorism llslvstius nutu-rslsrn eoncsrnunt, prgsüxs.» — „Einladungsbrieff zur Erforschung natürlicherWunderen so sich im Schweiherland befinden."
43) Später wurde er auch Mitglied der koysi Soeist^, der Berliner Acade-mie, des Institutes zu Bologna , re., und deponirte manche seiner Abhandlungenin die Denkschriften dieser Gesellschaften. Es würde zu weit führen, diese und diein verschiedenen andern Sammelwerken zerstreuten Arbeiten Scheuchzers vollständigaufzuzählen, — wird es ja kaum möglich sein, alle selbstständig erschienenenSchriften zu verzeichnen. Ebensowenig kann es im Plane liegen, alle seine Kor-respondenten namhaft zu machen, deren Briefe über Zl> Quartbände füllen, undeine schöne Zierde der Zürcher -Bibliothek bilden. Nach einem dieser Briefe handeltees sich 4726 auch darum, Scheuchzer zum ässocis slrsngor der Pariser-Academiezu machen, wenigstens schrieb ihm am 23. August 4726 Wolhouse aus Paris :«I-'älscUon s'sst kuits äs Ur. Llsolrsäi ustronoms Königin, vsnärsäi In 23äs es mnis. l,ss proposäs stuisnt Nsssisurs Kultes st Vooärvsrä ä'tln-ßlslsrrs, Nss. küsrtrsvs st kn^'sek ä'llollsnäs, ILss. ksrnouM st Sedsueli-rsr äs Suisss. Von» svisr I» vo;'s äs Uss. I'Lbbs Lignon, Uuurspus, l>gI-gZnz' st äs ülss. lu8sieu, äs sorts aus 6N touls probsbiUts vous ssrsr0!u ü Is prsrmtzrv plsss vusunts, lös sutrss wont Zusrrss sts sppu^s,rnsis Nr. Nunlrsüi cornms nous I'svons bisn prävü I'smporlu äs bssueoupsxsnt ssls rseommsnäv pur Is dkones än kups, — tous Iss Kons Lstko-liauss ont äonns svsuglsinsnt äuns es psrt;-»