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Bibel auszudehnen, und so "entstand die kk^sioa suors, so) einMuster von Scheuchzers erstaunlichem Fleiße und ein Beweis sei-ner gründlichen Kenntnisse und ungeheuchelter Frömmigkeit undGottesverehrung, deren Vollendung im Drucke aber der Versassernicht mehr erleben sollte. Wo irgend eine Stelle, auch nur denentferntesten Anlaß bot, ermangelte er nicht, dieselbe durch eineihm geeignet scheinende Abbildung und mit weitläufigen Abhand-lungen aus der Naturgeschichte, Physik, Astronomie, Technologie,Landwirthschaft, ja der Numismatik zu erläutern, wodurch seinCommentar auf 4 Foliobände anwuchs, welche zusammen 2098Seiten und 750 von Joh. Andr. Pftffel besorgte, recht lschöneKupfertaseln enthalten. Der Tert wurde Von Scheuchzer gleich-zeitig in Deutscher und Lateinischer Sprache geschrieben, und seinUnternehmen fand so viel Beifall, daß auch sofort Französischeund Holländische Ausgaben davon veranstaltet wurden. — Deroben erwähnte Theologe Zimmermann sagt über diese Arbeitenseines frühern Lehrers : „Sein Comwöntsrius in lobnm ist nichtsanders, als eine Erzählung was die heutigen Ull^sivi und Na-tköinstiei von denjenigen fachen, so äobus ocegsioimlitöl', s. Zr.den Sternen, geredt, halten. So ist von gleicher art sein 6oin-M6ntsriu8 in Libliu sncrg. Die ?InIoIoZion hat Er abgeschrie-ben, wie Er sie gefunden, und die ^notorss der Heil. Schriftmüßten geredet haben, wie die inockerni pii^sioi in England,Frankreich u. s. w. es haben wollten." Nachdem dann Zimmermannnoch mit Anerkennung Scheuchzers Arbeiten über Naturgeschichte
62) pk^siLg sscos ioombus ssnsis jlllistrslu proeurnnts st sunaxtussuppscUtgnts 1. ^nclr pksllsl. LnZ. Vinci, st IIIm. 1731—1733, t Vol. in kol. —kUysics ssers, oder geheiligte Naturwiffenschaft. Deutsch in künstl. Kupf. aus-gegeben u. verlegt durch den kön. Hofkupfcrstechcr I. Andr. Pftffel. Augsb. undUlm 1731—1733. i Bde sol. — Eine französische Ausgabe soll 1732-1737, eineholländische 1733, beide zu Amsterdam in 8 Foliobänden, erschienen sein. —Später soll I. G. Donat einen Auszug in Leipzig herauszugeben begonnen, abernicht zu Ende geführt haben.
63) Scheuchzer selbst gibt im Vorberichte ein großes Vcrzeichniß von theologi-schen und philologischen Schriftstellern, die er benutzte; unter ihnen erscheinen vonSchweizern. Konrad Geßncr, — Gotthard und Johann Heinrich Heidegger , —Johann Jakob, Salomon und Johann Konrad Hottinger, — und zwei JohannJakob Lavater.