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möchte, wie ich dan soltchs vor 18 jaren hab und'standen undangefangen mit disem werck, nach gefolgt dem hochgelerten manStraboni." — In der dieser Zuschrift folgenden Vorrede beschreibtMünster zuerst den Urzustand „do die menschen anst der erdenschlecht, einfältig, ja grob und ruch lebten. Sie hetten kein Ver-zeichnete müntz im brauch, do was kein gewerb noch kauffhandel,sunder sie gaben war umb war, und vergolten ein gutthat mitder andern. Es hett keiner etwas besunders oder eigenthum, sun-der wie der lufft und Himmel gemein waren, also was auch dasertrich und die Wässer frey bey jeder man. Sie strebten nit nachden zeitlichen eeren und reichthümmen, dann es was ein jetlichermitt wenigem benügig, aufs dem seld under dem Himmel, oderunder einem schattechtigen bäum, od' auch under einer niderenHütten saß und wonet der man mit seinem gemahel und liebenAndern sicher unn gar nahe müssig. Sie lebten Von den zusam-men getragen äcker früchten und von milch des Viehs. Das Wasserwas jr tranck, mit den breiten baumenblettern machten sie jnenzum ersten kleid', darnach hessteten sie zusammen thier heut oderfel, unn schlugen die umb sich an kleider statt. Sie hetten dozu-mal kein ringmaur umb sich ghan oder auch graben, sunderschweifften daraffter frey under den freyen thieren, unn wo sie dienacht begriff, do legten sie sich nider zu der ruw." Dann erzählter, wie nach und nach Gesittung, Ansiedlungen, Acker- und Wein-bau, Handel, Schifffahrt, Handwerk, Künste und Wissenschaftenentstanden seien, — aber auch Laster, Abgötterei und später, dadie Einen „Christum den waren heyland der weit haben übergeben,und Mahumeto dem falschen Propheten geschworen", ein „zwey-spaltiger glauben", wobei sowohl die einen als die andern „Ver-mehrten, sie gangen den rechten weg zu der seligkeit, und alleandern menschen gangen jrr, und befleissen sich auch jre stet weytauß zu breiten, und wer jnen nitt gehorcht, den verfolgen sie mitgroßem neyd und haß, also das jetzunt keiner on gesehrlichkeitseines leibs und lebens wandern mag inn ein srembd land, daseines andern glaubens ist, das zu erfaren unnd besichtigen nachjetziger gelegenheit." Hieraus, und weil ohnehin „das leben zukurtz, das ein mensch mög beschauwen dz gantz ertrich", leitet