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Burkart Leemann.
sömlichen die kein Reformation nüt ist, und nüt syn Wirt inEewigkeit." Er wirst nkmlich der Gregorianischen Reform vor,daß sie nicht eine Verbesserung der bürgerlichen Zeitrechnung, son-dern nur der katholischen Festrechnnng im Auge gehabt, — daßsie nicht ein Werk allgemeiner Verständigung, und so z. B. demeben versammelten Reichstage vorgelegt worden sei, sondern gegen-theils die christliche Freiheit durch einen Zwang beeinträchtige,Zwietracht und Verwirrung (vielleicht sogar absichtlich) veran-lasse, rc. Ferner, sährt er fort, „ist diese reformation eine un-nöthige reformation. Wollend sy dann sagen die punots sscjui-nootislia kömind nit mer uff die tag wie sy by den alten kömen:Bispil , Vor dryzächendhalbhundert Jahren sige die Sonn in widergangen uff den 21 tag Mertzens, setz aber und zu Unseren Zytenbeschäche sömliches uff den 10 tag Mertzes. Daruf gib ich denBescheid. So vil antrifft den fürschutz das die Sonn etwas eherin den wider kompt, das bringt in 136 Jahren nüt mehr als eineinigen tag. Das aber ist und bringt gantz und gar nüt. Jaawann grad das ^6<juinootiuin mitlerzyt in Hornung kommensötte, wie sy setz ist uff den 10 Mertzes, das doch in 4000 Jahrennoch nüt beschächen wird, wen sott's irren?§) — Zu dem ist derNüw Kalender um so vil nit besseret, dann das er auch hatt undhaben mus fine schaltjar als wol als der alt, und Vil unkom-licher als der alt. Wir habend es allwägen im vierden jar, syaber gar zu unkomlichen Zyten, und mit sömlicher Verwirrung,das sich kein einfalter lychtlicher drus wird verrichten können °). —Fraagen ich den Bapst und Böpstler selbs wann wir grad irenKalender anemind, ob nüt die Öfteren äben als wol unglychkäme als nach dem alten? Gend bscheid lieben Herren. Jaa Lasnach mer ist, hete der Römisch Bischofs uns die Ostern laßenblyben wie sy die heiligen Apostel ghalten, und die Kylch Von
i) Noch Delambre gesteht in seiner Listoirs 6s i'ästronoinis ino6sras:»1,88 nstiovn qui wollt Point snsors s6opts In rstorllllltioll Lrsgorislllls,N'KN Hpronvsnt 6'gutrs inconvsnisnt qus sslui 6s ooillptsr quslquss soui>86s IN0IN8 qus Iss »ulrss psupiss 6s I'ItUIttpll.»
ö) Wie sich Lcemann die Gregorianische Einschaltung dachte, weiß ich nicht;gewiß aber ist, daß -er Astronomie noch gegenwärtig einzelne Rechnungen durchdieselbe nicht unbedeutend erschwert werden.