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2 (1859) Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz. 2. Cyclus / von Rudolf Wolf
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Konrad Gyger.

hoch Oberkeitlichen Hulden und Vätterlichen Gnaden noch fürbaß,und immerhin für bevohlen ze halten. Gott der Vergelter allesguten wolle Euweren hochloblichen Stand, und in demselben EuwerEhrenpersonen, in allerhand Lybs und der Seelen wolsahrt Gne-digklich und vätterlich erhalten, zu ihrem eygnen und unser (deroUnderthanen) zythlichem und Ewigen wolergehen. Euwer mynerGnedigen Herren Underthentgster Bürger und Diener im Cappeller-hof Hanß Conradt Gyger."

Bürgermeister und geheime Räthe erkannten hierauf,daßdisseres ein ansehnliches, schönes, nützliches und über alle maßennachrichtliches werckh sey, damit nit allein Herr Ammtmann GygerVil und große mühe angewendt, sondern auch deßhalben nit geringeUmbkösten erlitten, daß er daher eine nammhaste recompens garwol verdienet", man solle daher ihm und seinen Erben, dadie bösen Zeitumstände nichts weiteres erlauben wollen, die Be-stallung als Ammtmann im Cappellerhof, welche Konrad 1647erhalten hatte, auf unbestimmte Zeit hinaus verlängern. Und inder That war die übergebene Arbeit ein schönes Werk, und ver-dient noch setzt eine einläßliche Würdigung, welche denn auchneben beiläufiger Erwähnung einiger andern topographischen Ar-beiten Gygers, welche uns Haller in seiner Bibliothek ausgezählthat»), hier folgen mag: GygerS Karte zeigt uns die Ausschrift:

Sohn Hs. Konrad (19. Juli 16W bis 3. Oct. 1683) studirte Theologie und ver-sprach auch in der Mathematik Tüchtiges zu leisten, erlag aber der Schwindsucht.Ein dritter Sohn Hs. Konrad Ulrich starb 1KS0 als Pfarrer in Schwamendingen.

9, «kraetigoins sivs Ukastigoiss st Nvveiileldonsis vitionis, sires Op-piclum tlrrriuiu situs Vera vssoriplio euill Nnilimis terris st ctivsrsis aliquotooiitliotibus, quibus Nksstii kostos suos prob« muliarunt kustibus curnillis conZrsss! Lnno 1622. Wahrhafte Vcrzeichnuß des Prättigöws, der Herr-schaft Mehenfeld und Gelegenheit umb Ehur, sampt den Schlachten und Schar-mützeln, so geschehen zwüschend den Prettigöwcren und ihren Fehnden, auch Eiu-nemmung der Stätten Chur , Meyenfeld ncbent etlichen Schanßen, Paffen, undandern Orten dieses 1622 Jahrs. 8. L. elssis» Steht auch im 2. Theil

des Tiisstri kuropasi. Eine völlig militärische, mit Vorstellung von Schlachtenübersäte, artig gestochene und sehr seltene Landkarte.Die Eidgenossenschaftmit ihren Grenzen." In 8imlsr! UspubUes Uelvslioruir, 1648 eine kleine, vonHs. Konrad Gyger gezeichnete und von Konrad Meyer gestochene Karte. »8sl-Vstias Uksotiss st Vatssiss esstsnuinqlls oonlosUsostoruru ut st UuiionuMxopulomm, tsdula gsogroMcu st UxilrogrspiuLS oovs st sxssts, opera st