Pierre De Crousaz.
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dem größern Publikum mitgetheilt >§). Man darf sich daher nichtVerwundern, daß ihn die tm Anfange des 18. Jahrhundertszwischen Bern und der waadtländischen Geistlichkeit ausgebrochenenStreitigkeiten über die Unterzeichnung der 1675 von dem Zürcher Theologen Johann Heinrich Heidegger entworfenen korirmln 6on-86N8N3 ebenfalls sehr nahe berührten, zumal er in den Jahren1722 und 1723, wo dieselben am heftigsten wurden, Rector, undsomit in offizieller Stellung gehalten war, im Namen der Academiefür die Freiheit der Kirche einzustehen, und überdieß sein eigenerSohn zu dey Candidaten gehörte, welche damals die Unterschriftentschieden verweigerten >os. Sein Versöhnliches, wenn auch vonjeder Schwäche freies Auftreten, hatte jedoch nicht ganz den vonihm gewünschten Erfolg, und obschon der ganze Handel keinenEinfluß auf seine persönlichen Verhältnisse haben konnte, so wurdeer doch durch denselben etwas degoutirt, und nahm 1724 die ihmangetragene Professur der Mathematik und Philosophie in Grö-ningen au, — zum Bedauern der Berner Regierung, die ihnLausanne gerne erhalten hätte, und ihm sogar das Recht einräumte,seine bisherige Stelle noch während eines vollen Jahres durchseinen Sohn Versehen zu lassen, damit er wieder in dieselbe ein-treten könne, wenn ihm der Aufenthalt in Holland nicht behagensollte. Crousaz kam jedoch nicht sofort wieder, sondern nachdemer etwa zwei Jahre in Groningen docirt hatte>?), folgte er einem
tä) Linq 8srmsns sur !n vvrits äs Is rsUZion cUrstisnns gvss unslxitzms, pronones a Uoscssiou 6s In pssts, c;ui rtzZns all krovsnes. Laust.t72>. 8. — Lermons sur lu rssurrsslion 6s Issus LUrlst, sur Is sseoursür, 8. Lsprit st Iss clsvoirs 6s Is wunssss. Lrust. 1723. i. — vs Is Aloirs<!s csux, qu, eonnsisssnt Is 8. Lvsnglls st gut s'r soumstlsut, c>u ssr-mon sur Itom. I. 16. Lroumßus 1728. 8.
16i Crousaz schrieb damals -. «t)sux llisssrtstions sur Is siZusturs 6u 6<>u»86USU8. tks^s 1722. 8.v, — und auch die «Äsmsrrss pour ssrvir 6 UMstoirs<Iss Irouklss arrivss an Suisss L Usccssiou 6u Lonsgnsus, Lmstsr6. 172Sin 8.» werden ihm zugeschrieben.
Er trat seine Stelle in Groningen mit einer «Orstlo insuZ. 6s I-ogicssnurrr UUxsiss st AstUsseos sum utrsqus, 6s ulriusaus surr, Astlrssi reci-proes nsxu. ürouwzss 17LL. i.», — an, der er bald eine Abhandlung «vs>7Mcss urizins, prszrsssibus ssusgus trsctanäss inewollo st 6s vorxoris«sseutiu in spsels, pUNosoptiica praslsslio. OrouiuF. 172i. i.» folgen ließ.