Ferdinand Rudolf Häßler.
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wirklich in Bern angelangt seien. Wie lange sie blieben, undwelche Arbeiten sie wirklich ausführten, darüber'habe ich jedochbis jetzt nicht die mindeste Notiz finden können, — erst mehrereJahre später finden sich wieder Spuren von ihnen ^), und ichmöchte fast glauben, daß sie damals die Schweiz , um irgendwoanders dringendere Arbeiten auszuführen, bald wieder verließen.Gewiß ist, daß die Von Verthier gehoffte Verständigung mitTralles nicht zu Stande kam, und dieser nicht mehr nach Bern zurückkehrte ^).
Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß, wenn Tralles dieDirection der Schweizerischen Vermessung übertragen worden wäre,er auch seinen lieben Häßler für dieselbe bethätigt hätte, — in denoben mitgetheilten Verhandlungen dagegen habe ich seinen Namennie gefunden, und wüßte überhaupt nicht anzugeben, wie er sichin den drei ersten Jahren desi laufenden Jahrhunderts beschäftigte.Erst 1804 finden wir ihn wieder, und zwar Europamüde miteinem gewissen Marcel beschäftigt, eine Aktiengesellschaft behufsAnkaufs großer Ländereien in Louisiana zu gründen. Nach einemvom 1. Mai 1804 datirten Prospekte sollten mindestens 500 Aktienzu 180 Schweizerfranken abgesetzt werden, wofür man hoffte, jederAktie ein freies Gut von 60 bis 100 Jucharten zuschreiben zukönnen. Das Unternehmen fand ziemlichen Anklang; aus ver-schiedenen Theilen der Schweiz und namentlich auch Von Bern wurden viele Aktien gezeichnet und eingezahlt. — Marcel reisteschon gegen Ende 1804 nach Paris , um von da nach Amerika überzugehen, und auch Häßler sollte bald folgen. Es scheint jedoch,daß seine Familie nicht recht mit seinen Planen einverstanden war zwenigstens schrieb er noch am 8. Mai 1805 aus Aarau nach Bern ,daß man ihm in seiner Familie alle möglichen Hindernisse für dieAbreise in den Weg gelegt habe, woraus ihm bereits schon einSchaden Von etwa 1000 Louisd'or erwachsen sei, — daß er sichaber auf die Abreise freue, indem er Von den Geschäften ganzermüdet sei, und nöthig habe, in ruhigere Verhältnisse zu kommen.
24) Vergleiche die zweitfolgende Biographie.
25) Vergl. I. 340.